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Adi Hütter neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt

Frankfurt. Diesen Namen hatte bis zum Mittwoch niemand auf dem Zettel: Der Österreicher Adi Hütter folgt bei Eintracht Frankfurt auf Niko Kovac als Trainer.

Adi Hütter neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt

Einer von mehreren Kandidaten auf den Trainerposten bei Eintracht Frankfurt: Slaven Bilic. Foto: John Walton

Adolf „Adi“ Hütter wird bei Eintracht Frankfurt die Nachfolge von Trainer Niko Kovac antreten. Das bestätigten der Fußball-Bundesligist und sein bisheriger Club Youngs Boys Bern.

Der 48 Jahre alte Österreicher erhält bei den Hessen einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Zuerst hatten die Schweizer Zeitung „Blick“ und die „Frankfurter Rundschau“ darüber berichtet. Da Hütter in Bern noch einen Vertrag bis Sommer 2019 hatte, wurde wohl eine Ablösesumme in unbekannter Höhe fällig.

„Adi ist ein echter Fußballfachmann, der diesen Sport durch und durch lebt“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic laut Mitteilung des Vereins. „Seine Vita ist beeindruckend, denn er hat nachhaltig bei mehreren Klubs bewiesen, dass er mit harter Arbeit auch aus geringen Möglichkeiten das Optimum herausholen kann.“ Hütter passe perfekt zur Eintracht, er sei immer der Wunschkandidat gewesen.

Hütter betonte: „Mit dem Wechsel zu Eintracht Frankfurt geht für mich ein Traum in Erfüllung.“ Als Spieler sei ihm die Bundesliga verwehrt geblieben, obwohl er einmal ein Angebot gehabt habe. „Als Trainer hatte ich bereits das eine oder andere Angebot aus der Bundesliga ausgeschlagen. Aber nun freue ich mich umso mehr darauf, in der Liga des Weltmeisters tätig sein zu können.“

Hütter arbeitete zuletzt sehr erfolgreich beim Schweizer Erstligisten Young Boys Bern, den er nach 32 Jahren wieder zur Meisterschaft führte. Am 27. Mai kann er im Pokalfinale mit seinem Team noch das Double holen. Erst anschließend soll er in Frankfurt vorgestellt werden. Als Aktiver feierte er seine größten Erfolge mit Austria Wien. Insgesamt trug er 14 Mal das Nationaltrikot seines Landes.

Seit seinem Karriereende 2007 arbeitet er als Trainer, unter anderem als Nachfolger von Roger Schmidt ein Jahr bei Red Bull Salzburg. Neben Hütter waren zuletzt der Kroate Slaven Bilic, David Wagner von Huddersfield Town und Ralph Hasenhüttl, von dem sich RB Leipzig am Mittwoch getrennt hatte, in der engen Auswahl.

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