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Adorno-Preis für Margarethe von Trotta

Frankfurt/Main. Seit rund 40 Jahren wird der Adorno-Preis vergeben. Gewürdigt werden damit hervorragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film. In diesem Jahr ist eine Ikone des Autorenkinos die Preisträgerin.

Adorno-Preis für Margarethe von Trotta

Die Regisseurin Margarethe von Trotta wird geehrt. Foto: Melanie Zanin

Die Filmemacherin Margarethe von Trotta erhält den Theodor-W.-Adorno-Preis 2018. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt verliehen.

Er erinnert an den Philosophen Theodor W. Adorno und würdigt hervorragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film. Übergeben wird er am 11. September in der Paulskirche.

Die 1942 geborene Regisseurin („Die bleierne Zeit“) sei „eine der großen Filmemacherinnen unserer Zeit“, die das Autorenkino wesentlich geprägt habe, teilte das Kuratorium am Mittwoch mit. „Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen Frauen, die sich den Brüchen und Zumutungen ihrer jeweiligen Zeit mit großer Intelligenz, persönlicher Stärke und einem dezidierten Willen zur Veränderung der gesellschaftlichen als auch politischen Verhältnisse stellen.“ Sie drehte Filme über Rosa Luxemburg, Hildegard von Bingen oder Hannah Arendt.

Mit Jean Luc Godard war 1995 zum ersten Mal ein Filmemacher mit dem Adorno-Preis ausgezeichnet worden. Als weiterer Filmemacher wurde 2009 Alexander Kluge geehrt. Erster Preisträger überhaupt war im Jahr 1977 der Soziologe Norbert Elias. Bisher letzter in der Liste war der Kunsthistoriker Georges Didi-Huberman (2015).

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