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Ätzende Spuren: Wildgänse machen Städten in NRW zu schaffen

Köln/Düsseldorf. Städte in Nordrhein-Westfalen haben ein immer größer werdendes Problem mit Wildgänsen in ihren Parks. Mehrere Kommunen beklagen, dass die Tiere viel Kot hinterlassen, andere Arten verdrängen oder sogar den Verkehr behindern. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Ätzende Spuren: Wildgänse machen Städten in NRW zu schaffen

Zwei Wildgänse sind im Landeanflug zu sehen. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

„Das ist tatsächlich bei uns ein Problem, das ständig wächst“, sagte Manfred Kaune vom Grünflächenamt der Stadt Köln. Selbst das Gesundheitsamt habe gefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Der viele Kot lasse auch das ökologische Gleichgewicht der Gewässer kippen, sagte eine Sprecherin der Stadt Dortmund.

Die Gänse lieben die Kulturlandschaft in Großstädten: grüne Wiesen und Wasser. Viele natürliche Feinde haben sie nicht. Kommunen suchen daher nach Lösungen. Unter anderem wollen sie die Flächen unattraktiver für Gänse machen - etwa mit Pflanzen, die sie nicht mögen. In Köln sollen am Vingster See Jagdhunde die Tiere vertreiben.

Auch Düsseldorf hat ein konkretes Konzept erarbeitet. Die Tiere zu schießen, hält die Landeshauptstadt aber nicht für sinnvoll. Nach Angaben des Jagdverbandes NRW ist das in Innenstadtgebieten ohnehin nur mit Sondergenehmigung erlaubt.

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