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88 Träume unter dem Pflaster

Neue Fußgängerzone gestern eingeweiht

19.05.2007

Alle 88 Grundschulklassen der Stadt hatten im Vorfeld ihrer Phantasie freien Lauf gelassen, sich Wünsche ausgedacht und aufgemalt. Jetzt schlummern sie in einer Edelstahlröhre unter dem Pflaster. In 25 Jahren sollen sie wieder ans Tageslicht geholt werden. Soviel verrieten die Kinder jetzt schon von ihrer Wunschliste: Ein Zoo für Ahaus steht ganz oben darauf, ebenso Arbeitsplätze für alle, eine «Familie» für den Mahner, viel mehr Grün in der Stadt (spontaner Applaus im Publikum), eine neue Eissporthalle ... Was draus wird, muss sich noch zeigen. Sicher ist, dass schon die neue Fußgängerzone ein finanzieller Kraftakt war: Zwei Millionen Euro kostete die Sanierung des Kanalsystems, 3,5 Millionen die Erneuerung der Innenstadt. «Das hätten wir ohne Unterstützung des Landes nicht schultern können», richtete Bürgermeister Felix Büter seinen Dank an Landesbauminister Oliver Wittke. Der zeigte sich überzeugt davon, dass die 1,2 Mio. Euro aus dem Landesetat gut angelegt worden seien. «Wir wollen Fördermittel nicht mit der Gießkanne verteilen, sondern den Wasserschlauch ganz gezielt dahin halten, wo Qualität verwirklicht wird.» Wittke erinnerte daran, dass die Förderung mit der Preisverleihung an Ahaus im Landeswettbewerb «NRW macht Plätze» einhergegangen ist. Die Stärkung der Innenstädte hob Wittke als wichtiges Ziel der Landesregierung hervor. «Zu einer blühenden Innenstadt gehört aber mehr als neues Pflaster und Laternen,» betonte Wittke. «Sie braucht einen florierenden Handel und Menschen, die in der Innenstadt das finden, was sie suchen.» Er sehe Ahaus auf einem guten Weg. «Was sie hier geschafft haben, ist mehr als Standard». Bürgermeister Büter betonte, dass dies nur in einer großen Gemeinschaftsleistung habe gelingen können: Planer, Gewerbetreibende, Stadtmarketing, Bauausführende und nicht zuletzt die Bürger hätten an einem Strang gezogen. gro 3. Lokalseite

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