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Curry-Ketchup schmeckte

Austausch mit Kansas-City

Ein letztes „Good-bye“ und dann mussten sie durch den Check-in, die zwei Austauschschülerinnen Alyssa Krol und Jillian Nelson aus Kansas City in den USA, die im Rahmen eines Schulaustausches der Canisiusschule und der Notre-Dame de Sion High School bei Marie-Paulin Ostendorf in Heek und Angela Ohm in Ahaus zu Gast waren.

AHAUS

von von Angela Ohm

, 02.08.2012
Curry-Ketchup schmeckte

Erlebten in Deutschland eine ebenso aufschlussreiche wie abwechslungsreiche Zeit: Jillian Nelson (2. v. l.) und Alyssa

Gemeinsam haben die vier Mädchen aufregende drei Wochen hier in der Region verlebt und die beiden Amerikanerinnen konnten viele neue Erfahrungen aus „Europe“ mitnehmen, obwohl das Wetter nicht ganz mitgespielt hat. Mit den heißen Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius in Kansas City konnte das deutsche Wetter nicht mithalten. Die Jugendlichen sahen nicht nur den Kölner Dom, verbrachten einen Tag bei den niederländischen Nachbarn in Enschede und lernten die Altstadt von Münster kennen sondern mussten sich auch an die deutschen Essgewohnheiten und an das andere Familienleben gewöhnen.

Überbleibsel der wechselhaften Geschichte, mittelalterliche Burgen und Schlösser und Industriedenkmale beeindruckten genauso wie die vielen Eiscafés in jeder Stadt, die für Amerikanerinnen hohen Preise für Schuhe und vieles andere. Zum Staunen gab es ebenso eine ganze Menge bei den alltäglichen Dingen, zum Beispiel der hohe Brotkonsum, der für die Amerikanerinnen eine große Umstellung bedeutete oder die Tatsache, dass hier in Deutschland meistens warm zu Mittag gegessen wird.

Sehr gut kam auch der typische Curry-Gewürzketchup an, der in den USA komplett unbekannt zu sein scheint. Das wird sich aber bald wahrscheinlich ändern, denn zum Abschied haben die Austauschschülerinnen eine große Flasche davon mitgenommen, zum Ausprobieren für die Freunde. Der Austausch findet jetzt schon seit 1991 zwischen der Canisiusschule in Ahaus und der katholischen Mädchenschule in Kansas City alle zwei Jahre statt und besteht aus einem Besuch der deutschen Schülerinnen in Kansas City in den Osterferien und einem Gegenbesuch der Amerikanerinnen im Sommer.

Da auf amerikanischer Seite kein Deutsch unterrichtet wird, bedeutet der Austausch für die deutschen Schülerinnen und ihre Familien neue Erfahrungen mit der englischen Sprache. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit zum kulturellen Austausch. Zum Abschluss der drei Wochen war der Abschiedsschmerz zwar groß, aber die Schülerinnen sind sich ganz sicher, dass sie sich schon bald wieder treffen wollen.

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