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Es grünt in Kübeln

Ahaus Wieviel Grün braucht die neue Fußgängerzone? Und wieviel verträgt sie? Ein Jahr nach der Fertigstellung scheiden sich an dieser Frage noch immer die Geister. Aber Einigkeit besteht in der Politik in einem Punkt: Ein bisschen mehr Grün als jetzt soll auf jeden Fall sprießen.

06.06.2008

Es grünt in Kübeln

Einstimmig beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr am Donnerstagabend, einen ersten Schritt zu gehen: Die Sitzbänke sollen jeweils von zwei grauschwarzen bepflanzten Stahlkübeln gesäumt werden. Architekt Joachim Haase stellte das Konzept vor. Sein Büro rha hatte auch die Fußgängerzone geplant.

Haase erläuterte noch einmal die gestalterische Grundidee: "Wie haben für die Fußgängerzone nur bescheidenes Grün vorgesehen, um die Wertigkeit des Oldenkottplatzes und des Rathausplatzes mit ihrem Baumbestand hervorzuheben." Die Aufstellung der Kübel dürfe keinesfalls die geradlinigen Sichtachsen verstellen. Die lineare Anordnung in der Reihe mit Laternen und Bänken biete sich an.

Ein weiterer Begrünungsvorschlag fand allerdings ein geteilte Echo. Haase hält die Pflanzung von bis zu zwei Kastanienbäumen am Mahner für gestalterisch vertretbar.

Dem widersprachen Hermann-Josef Gerwing-Gewer und Franz Benölken (CDU. "Man hört überall, dass die Fußgängerzone einen sehr guten Eindruck macht. Der Blick auf die Kirche soll frei bleiben - gerade auch wegen der von innen beleuchteten Fenster. Für zumindest einen Baum im Bereich des Kirchplatzes sprachen sich Andreas Dönnebrink (SPD) und Andreas Beckers (FDP) aus. Beckers: "Wir wollen ganz klar mehr Grün - und keinen Maibaum, der das ganze Jahr dort steht." Dönnebrink betonte, ein Baum verdecke nicht die Sichtachse aus Richtung Rathaus. Und die Lichtinstallation störe er auch nicht, da sie nur in der dunklen Jahreszeit zu sehen sei - und dann trage der Baum kein Laub. In seinem jetzigen Zustand präsentiere sich der Platz "nackt" und ohne Leben.

Während die Kübelfrage einhellige Zustimmung fand, blieb die Baumfrage unbeantwortet. "Lassen Sie uns erst einmal schauen, wie die Kübel wirken, und dann noch einmal über die Bäume nachdenken" - dieser Vorschlag von Herbert Wigbels fand am Ende ein einstimmiges Vo- tum. gro

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