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Kind mehrfach missbraucht

Jugend-Schöffengericht verurteilt 20-Jährigen, der zur Tatzeit noch Jugendlicher war

17.05.2007

Die Freiheitsstrafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Der Angeklagte war zur Zeit der Vorkommnisse im Herbst 2003 und September 2004 selbst noch Jugendlicher, so dass das Gericht nach dem Jugendstrafrecht sein Urteil fällte. Es blieb am unteren Rahmen des Strafmaßes und hielt dem 20-Jährigen sein Geständnis und die bisherige Straffreiheit sowie die positiven Zukunftsaussichten zugute. Ihm hätte allerdings auch als Jugendlicher klar sein müssen, dass es sich bei dem Mädchen um ein Kind von zwölf bis 13 Jahren handelte, das er für seine sexuellen Wünsche missbrauchte, hielt ihm der Vorsitzende Richter vor. Dem Angeklagten konnte nicht widerlegt werden, dass das Mädchen mit den sexuellen Handlungen einverstanden war und er keine Gewalt ausgeübt hatte. Seine Einlassung, dass ihm das genaue Alter des Kindes nicht bekannt gewesen sei, nahmen ihm Gericht und Staatsanwaltschaft nicht ab. Die beiden hatten sich auf einer Fete kennen gelernt und waren länger als ein Jahr befreundet. Der Angeklagte hatte Geschlechts- und Oralverkehr an verschiedenen Orten in Ahaus mit dem Kind ausgeübt. Durch sein Geständnis war dem Mädchen eine Zeugenaussage vor Gericht erspart geblieben. ek

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