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Missbrauchfotos gesammelt

Ahaus Eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde, und eine Geldbuße von 2500 Euro, sprach das Amtsgericht gestern gegen einen 48-jährigen Ahauser wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften aus.

24.06.2008

Vorgeworfen wurde dem Mann, über 500 Bilddateien, die auf einer Vielzahl von Fotos den sexuellen Missbrauch unter 14-jähriger Kinder, teilweise Kleinkinder und sogar Babys zeigen, in den letzten zwei Jahren aus dem Internet auf seinen Computer und CDs gespeichert zu haben.

Therapie als Auflage

Das Gericht machte ihm außerdem zur Auflage, die bereits begonnene Therapie fortzusetzen. Nach Ausführungen des Richters und des Staatsanwaltes sei bei dem Umfang des von der Polizei sichergestellten Bildmaterials die Verhängung einer Geldstrafe für den Angeklagten nicht mehr in Frage gekommen, trotz seiner Einsicht und bisherigen Unbescholtenheit.

Kinder, wie auf dem Gericht vorliegenden Fotos deutlich und ersichtlich, die nicht freiwillig, sondern unter Zwang sexuelle Handlungen erdulden mussten, seien für ihr gesamtes Leben geschädigt worden.

Computer eingezogen

Den weiteren Vorwurf der Weiterverbreitung stellte das Gericht gegen den 48-Jährigen ein. Ihm war nach seiner Aussage nicht bewusst gewesen, das andere Nutzer Zugriff auf seinen Rechner und das Bildmaterial haben könnten. Der Computer und die CDs wurden eingezogen. ek

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