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Mit Disziplin zum Erfolg

17.06.2008

Mit Disziplin zum Erfolg

<p>67 Schülerinnen und Schüler der Alstätter Hauptschule sind jetzt verabschiedet worden. Schippers</p>

Alstätte Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt für 67 Schülerinnen und Schüler der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule: Im Rahmen einer Feierstunde wurden sie jetzt nach sechs Jahren aus der Hauptschule entlassen.

Ziel der Schule, so beschrieb Konrektor Theo Humberg in seiner Begrüßungsrede, sei es gewesen, zusammen mit den Absolventen möglichst gute Ergebnisse bei der Abschlussprüfung zu erreichen. Im Schulprogramm sei das Wort "Werteerziehung" ein zentraler Begriff. Dass die pädagogischen Bemühungen im Sinne des Schulprogramms nicht spurlos vorübergegangen seien, hätten die jungen Leute in den vergangenen Wochen mehrfach unter Beweis gestellt. Das sei auch am Wahlspruch zur Schulentlassung, "Disziplin muss sein", deutlich geworden, so Humberg. Von den 67 Entlassschülern haben sechs Schüler das Ziel der Hauptschule nach Klasse 9 erreicht. 33 erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 A, weitere 28 den nach Klasse 10 B, also den mittleren Bildungsabschluss mit Fachoberschulreife. 16 Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich für den Besuch der gymnasialen Oberstufe. 25 werden nach den Ferien einen höheren Schulabschluss anstreben. Nur ein Schüler geht notgedrungen weiter zur Schule, weil er noch keine passende Ausbildungsstelle gefunden hat. 42 Schülerinnen und Schüler (63 Prozent) werden eine praktische Ausbildung antreten.

Schülersprecherin Maren Termorsche erinnerte an unbeschwerte Jahre in der Schule, "in denen wir viel erlebten und durchmachten, und in denen wir als Jahrgang zusammengeschweißt worden sind". Ortsvorsteher Hermann-Josef Gerwing-Gerwer, der die guten Wünsche des Bürgermeisters Felix Büter überbrachte, meinte, dass Bildung wichtig sei, vor allem dann, wenn es gelte, Vorurteile abzubauen.

Während der Feierstunde übergaben die Klassensprecher der zehnten Klassen Spenden in Höhe von je 550 Euro an den Pater-Beda-Kreis und den Arbeitskreis Ghana. Das Geld ist der Erlös des Kioskverkaufs in den Pausen. Außerdem erhielt jeder Arbeitskreis eine Spende von je 1600 Euro, die die jungen Leute beim Fastenmarsch im April erlaufen hatten. ls

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