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Selbst eigene Firma nicht verschont

Drei Jugendliche nach Beutezug vor Gericht

23.05.2007

Die Jugendlichen hatten dabei zwar nicht die große Beute gemacht, aber die angerichteten Sachschäden waren erheblich. Die Täter im Alter von jetzt 18 und 19 Jahren aus Epe mussten Rechenschaft über ihre Straftaten von November 2006 bis Januar 2007 beim Jugend-Schöffengericht in Ahaus ablegen. Der dritte Angeklagte war nicht zum Gerichtstermin erschienen. Das Verfahren gegen ihn ist abgetrennt und wird gesondert verhandelt. Das Gericht verurteilte die beiden anderen nach dem Jugendstrafgesetz. Es sprach noch kein endgültiges Urteil aus, sondern setzte die Bestrafung zunächst auf eine zweijährige Bewährungszeit aus, die sich die beiden Angeklagten durch einwandfreie Führung verdienen müssen. Ganz ungeschoren kamen sie allerdings nicht davon: Bewährungsauflagen von einmal 900 Euro Geldbuße sowie 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit sollen sie an das Unrecht ihrer schweren Straftaten erinnern. Zudem müssen sie an einem Trainingskurs zur Förderung sozialen Verhaltens teilnehmen. Firmen in Ahaus, Alstätte und in Gronau hatten die Jugendlichen heimgesucht. Dabei gingen sie fast immer nach dem gleichen Strickmuster vor, indem sie Fenster der Bürogebäude mit Steinen einwarfen oder mit Brechstangen und Kanthölzern für sich zugänglich machten und einstiegen. Sie suchten in den Firmen vornehmlich nach Bargeld, fanden aber nur kleinere Beträge, verschmähten aber auch keine Handys, Computer mit Zubehör oder Zigaretten aus Automaten. In der eigenen Firma in Ahaus kannten sie sich besonders gut aus, machten aber auch dort keine «fette Beute». Auf dem Bohrgelände an der Vennstraße in Gronau schlugen sie an einem Radlader eine Scheibe ein, bevor sie aus Bürocontainern eine Kamera und Arbeitsschuhe mitgehen ließen. Im Pförtnergebäude fanden sie kein echtes Diebesgut. Alle Straftaten waren vorher geplant, bevor die Angeklagten sich im PKW des 18-Jährigen nachts auf Beutezug begaben. ek

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