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Tradition mit Spaßfaktor

Stelldichein der Schützenvereine beim großen Sternmarsch durch Ahaus

28.05.2007

In unmittelbarer Nähe bändigt der Kutscher gerade eines der Pferde. Hinter ihm winkt das Königspaar den Zuschauern auf dem Ahauser Kirmesplatz zu. Mittlerweile ist vom Hufklappern nicht mehr viel zu hören. Stattdessen schmettern Blechbläser Marschmelodien, Pauke und Becken erklingen auf eins und drei. Die Kapellen sind nicht in Sichtweite, ihre Musik dringt aber schon bis in die Ohren vor. In der Nähe der Königskutsche warten noch ganz entspannt die Städtische Kapelle und der Ahauer Spielmannszug. Sie haben im Moment Pause, gleich geht es weiter. Im Gleichschritt marschieren als Erstes die Alstätter ein: Der Spielmannszug vorne weg, Königspaar Alstätte Dorf, Schützen Alstätte Dorf, Königspaar Gerwinghook, Schützen Gerwinghook und so weiter. Ganz am Ende der Schützenverein Sabstätte, Zugnummer 27. Irgendwo in der Mitte feiern die Schützen, als wäre es ihr eigenes Schützenfest: «Wir sind das Wessumer Schützenkorps». Nach der dritten La Ola ruft ein Offizier zur Ruhe, die herbeigeeilten Fotografen ziehen wieder ab. Die Stadtlohner Regenten reihen sich fröhlich und freundlich winkend in den Zug ein. Vier Fahnenträger zeigen die Zugehörigkeit an: Die Georgiusschützen sind blau-weiß. Begleitet von viel Applaus ziehen sie über den Oldenkottplatz in die Fußgängerzone. Rechts Zuschauer, links die Ehrentribüne, ein Gruß an die ehemaligen Könige und weiter. Durch den großen Torbogen, der vor dem Rathaus steht. Im Schlossgarten warten schon andere Zuschauer. Auf den Schultern von Papa überblicken die Kinder, wie die Schützen- und Musikvereine sich vor der Bühne aufstellen. Vor Schellenbaum und Schützenfahne halten junge Helfer Hinweisschilder für jeden Verein. Für die Kinder, auf deren T-Shirts das Stadtwappen gedruckt ist, dienen die Schilder jetzt als Stütze zum Anlehnen. Aus den Kutschen steigen das Königspaar Michael Schaedel und Anke Mensing sowie die Ehrenpaare aus. Unter dem Beifall der Zuschauer betreten sie die Bühne. Ein Mädchen an der Hand ihrer Mutter interessiert das überhaupt nicht. Sie hat die reitenden Offiziere entdeckt und guckt mit staunenden Augen den Pferden hinterher. Auf den Satteldecken prangt das Logo des Bürger- und Junggesellenschützenvereins Ahaus - gegründet vor 425 Jahren. Benedikt Plesker

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