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Wahlbezirke festgezurrt

Ahaus Die Kommunalwahl 2009 wirft ihre Schatten voraus. Doch bevor die Parteien um die besseren Konzepte streiten, herrscht erst einmal Einigkeit, in welchen Wahlbezirken die Direktkandidaten um die Gunst der Wählerstimmen werben werden.

27.06.2008

Am Donnerstagabend hat der Wahlausschuss einstimmig den Zuschnitt der 21 Wahlbezirke mit geringfügigen Veränderungen gegenüber der Wahl des Jahres 2004 beschlossen. Die Wahlbezirke zählen im Mittel 1842 Einwohner. Tatsächlich schwanken aber die Wahlbezirkgrößen um mehr als 300 Einwohner, das sind mehr als 16 Prozent. Rechtlich, so erklärt Hermann Leuker vom Büro des Bürgermeisters, seien diese Schwankungen noch kein Problem, solange die Abweichung nicht über 25 Prozent hinausgeht.

Dennoch, so Leuker, seien die jetzt beschlossenen Änderungen sinnvoll. Der Wahlbezirk 5 (rund um das Wohngebiet Vestert) sei mit fast 2200 Einwohnern jetzt schon der größte. Und er wachse weiter wegen der angrenzenden Neubaugebiete Hoher Kamp Mitte und Hoher Kamp West. Der Ausschuss beschloss daher, die Straßen Langen Kamp, Krefters Busch und Am Schulzenbusch vom Bezirk 5 abzutrennen und dem Wahlbezirk 4 zuzuschlagen. Dadurch verkleinert sich der Wahlbezirk 5 auf 1781 Einwohner und bietet genügend Kapazitäten, um die Neubaugebiete aufzunehmen.

Gleichzeitig beschloss der Wahlausschuss weitere Arrondierungen: Die Häuser des Scharflandes, die außerhalb der Aa-Umflut liegen, werden dem Wahlbezirk 10, zu dem auch der Kalkbruch gehört, zugerechnet.

Die Kivitstegge gehörte bislang zum Wahlbezirk 9, ragte aber wegen ihrer Länge in den Wahlbezirk sieben hinein. Um eine räumliche Geschlossenheit zu erzielen, wird die Kivitstegge nach dem Willen des Ausschusses am Kreisverkehr Berufskolleg wahltechnisch zweigeteilt.

Leuker bezeichnete die beschlossenen Änderungen als "minimalinvasiven Eingriff" und blickte schon mal voraus auf das Wahljahr 2014 und die bis dahin in Ahaus zu erwartenden Einwohnerbewegungen. "Ich fürchte, dass dann beim Zuschnitt der Wahlbezirke ein feines Skalpell nicht mehr ausreicht." gro

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