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Amokfahrt Münster: Viele Schwerverletzte aus der Region

Münster. Die meisten Schwerverletzten der Amokfahrt von Münster stammen nach Angaben der Uniklinik Münster (UKM) aus der Region, darunter aus Hamm und dem niedersächsischen Vechta und auch aus dem benachbarten Holland. „Bei den Verletzungen mussten wir uns um Kopf-, aber auch um schwere Beckenverletzungen kümmern“, sagte der Direktor der Klinik für Unfallchirurgie, Michael Raschke, am Montag in Münster.

Amokfahrt Münster: Viele Schwerverletzte aus der Region

Michael Raschke, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie in Münster. Foto: Guido Kirchner

Am Montag wurden noch zwei der Opfer operiert, drei schweben weiterhin in Lebensgefahr. Zwei der acht Patienten, die am Samstag in die Uniklinik gebracht worden waren, konnten das Krankenhaus inzwischen verlassen. Dafür hat das UKM eine Patientin aus einem anderen Krankenhaus übernommen.

Nach der Amokfahrt mit insgesamt drei Toten in Münster hatte sich der 48-jährige Fahrer in seinem Wagen das Leben genommen. Nach Polizeiangaben gibt es Hinweise darauf, dass es sich um einen psychisch gestörten Einzeltäter handelte.

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