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An ungewollte Vertreter im Haus keine Anzahlung leisten

Potsdam. Eigentlich sollte er bloß die Heizung reinigen, doch dann überredete ein Dienstleister eine Kundin zum Kauf einer Matratze. Solche Tricks sind bei Vertretern keine Seltenheit. Daher raten Verbraucherschützer davon ab, aufgeschwatzte Ware anzuzahlen.

An ungewollte Vertreter im Haus keine Anzahlung leisten

Wenn die Haushaltshilfe plötzlich Verkaufsgespräche führt und für die angebotene Ware auch noch eine Anzahlung verlangt, sollten Kunden alarmiert sein. Foto: Christin Klose

Vermeintlich günstige Angebote für Dienstleistungen im Haus können hohe Kosten nach sich ziehen. Denn mitunter werden Reinigungsdienste vor Ort mit Verkaufsgesprächen verbunden, wie die Verbraucherzentrale Brandenburg berichtet.

In einem Fall aus der Praxis der Potsdamer Verbraucherschützer hatte eine Kundin eine Firma mit einer Heizkörperreinigung beauftragt. Vor Ort verkaufte der geschulte Vertreter der Frau dann allerdings noch eine Matratze für 1000 Euro, die die Kundin eigentlich nicht brauchte.

Bei solchen Geschäften nutzen Anbieter den Überraschungseffekt, um dem Verbraucher einen Vertrag aufzuschwatzen, erklärt die Verbraucherzentrale. Kunden sollten sich aber nicht einschüchtern lassen. Wichtig: Keinesfalls sollten Betroffene noch in der Wohnung eine Anzahlung leisten. In diesem Fall ist es meist schwierig, das Geld im Nachhinein zurückzubekommen.

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