Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Angeklagte wollen Gefahr für Schlichter nicht erkannt haben

Ibbenbüren. Der 73-Jährige hatte einfach helfen wollen, am Ende ist er tot: Seit diesem Freitag versucht das Amtsgericht Ibbenbüren zu klären, wer für den tragischen Tod des älteren Mannes verantwortlich ist. Er hatte im März 2017 in einem „Akt der Zivilcourage“ schlichtend eingreifen wollen, als zwei Brüder an einer Tankstelle in Ibbenbüren einen Autofahrer attackierten, wie es der Staatsanwalt zum Prozessauftakt schilderte. Die Situation eskalierte derart, dass der alte Mann überfahren wurde. Nun ist das Brüderpaar wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Angeklagte wollen Gefahr für Schlichter nicht erkannt haben

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Die beiden Angeklagten im Alter von 26 und 25 Jahren räumten am Freitag ein, den 25 Jahre alten Fahrer geschlagen zu haben. Sie hätten aber nicht absehen können, dass der Streitschlichter in derartige Gefahr gerate. Die Staatsanwaltschaft sieht die Männer in der Verantwortung, weil sie den Autofahrer mit massiver körperlicher Gewalt in eine panische Flucht getrieben hätten. Der Fahrer habe die Gefahr bei seinem Wendemanöver mit dem Auto nicht erkannt. Er überrollte den Senioren, der noch an der Unglücksstelle starb. Gegen den Fahrer selbst war das Ermittlungsverfahren aus diesem Grund eingestellt worden. Im Zeugenstand sagte er aus, er habe einfach nur weggewollt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Coesfeld. Eine Fahrschülerin ist mit ihrem Fahrschulmotorrad im Kreis Coesfeld gegen einen Schildermast geprallt und lebensgefährlich verletzt worden. Die 28-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wie die Polizei mitteilte. Die Frau aus Ascheberg wollte am Freitagnachmittag aus Nottuln-Darup kommend auf der K48 in Richtung Dülmen-Rorup abbiegen, als der Unfall geschah; ihr Fahrlehrer fuhr hinter ihr. Die Unfallursache war zunächst unklar.mehr...

Rheinbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 in der Nähe von Rheinbach bei Bonn ist am Freitagabend eine Frau ums Leben gekommen. Die Frau saß auf dem Beifahrersitz eines Wohnmobils, das auf einen Lkw auffuhr, teilte die Polizei mit. Die Beifahrerin starb noch am Unfallort. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Die Autobahn war in Richtung Köln für Stunden gesperrt.mehr...

Gelsenkirchen. Rund 19 000 Zuschauer haben am Freitag in der Fußball-Arena in Gelsenkirchen für einen Publikums-Weltrekord im Darts gesorgt. Man rechne damit, dass die Marke von 20 000 Besuchern noch geknackt werde, sagte ein Sprecher des Veranstalters am Abend. „Es kommen noch Leute rein.“ Das Finale des hochkarätig besetzten Turniers sollte gegen Mitternacht steigen.mehr...

Mönchengladbach. Nach einer Messerattacke auf seine Lebensgefährtin während einer Bahnfahrt ist gegen einen 23-Jährigen in Mönchengladbach Haftbefehl erlassen worden. Gegen ihn wird nach Polizeiangaben von Freitag wegen versuchter Tötung ermittelt. Zwischen dem Mann und seiner 19 Jahre alten Partnerin war es auf der Fahrt zwischen Rheydt und Odenkirchen zu einem lautstarken Streit gekommen. Dabei soll der Tatverdächtige die junge Frau mit Messerstichen an Bein und Oberkörper schwer verletzt haben. Beim nächsten Halt in Odenkirchen flüchtete der Mann zwar aus dem Zug, stellte sich aber kurz danach bei der Polizei. Die 19-Jährige wurde von einem Notarzt versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.mehr...

Köln. Die Polizei hat in Köln eine mit vielen technischen Hilfsmitteln ausgerüstete Autodiebe-Bande festgenommen. Die Gruppe werde verdächtigt, in den vergangenen Monaten mehr als 20 Wagen gestohlen und einen Schaden von mehr als einer Million Euro verursacht zu haben. Die sechs Männer im Alter zwischen 23 und 41 Jahren seien am Donnerstagmorgen auf frischer Tat ertappt worden, teilte die Polizei mit. Bei der Durchsuchung sei eine Bestellliste für weitere Autos gefunden worden.mehr...

Ratingen. Ein kleines Plastik-Krokodil hat in Ratingen bei Düsseldorf die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Angestellte einer Grundschule hatten das nur mehrere Zentimeter kleine, vermeintliche Tier am Freitagmorgen auf einer Grünfläche gefunden und die Einsatzkräfte verständigt. Als zwei Feuerwehrleute mit Bissschutz und einer Tierfalle im Gepäck eintrafen, sei das echt aussehende Reptil mit einer Plastikbox abgedeckt und Pylonen umstellt gewesen. Schließlich entpuppte sich das Tier als Plastik-Spielzeug. Vermutlich stamme es von einem Kind, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Helfer ließen es daher liegen - „bis es jemand findet“.mehr...