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Angriff mit Cutter-Messer auf Ex-Frau kein versuchter Mord

Für Angriffe auf seine Ex-Frau mit einem Cutter-Messer und einem Axtstiel ist ein 51-Jähriger Mann zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monate verurteilt worden. Weil die Richter am Landgericht Detmold davon ausgingen, dass er die 43-Jährige nicht töten wollte, blieben sie in ihrem Urteilsspruch von Mittwoch deutlich hinter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß zurück. Diese hatte für eine achtjährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes plädiert. Die Richter werteten die Taten jedoch als gefährliche Körperverletzung.

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Detmold

, 13.06.2018

Im vergangenen November hatte der Mann aus Blomberg im Kreis Lippe seiner Ex-Frau an ihrem Wohnort aufgelauert und sie mit dem Messer attackiert. Die Frau erlitt lebensgefährliche Stich- und Schnittverletzungen im Gesicht und musste notoperiert werden. Zuvor hatte er die Frau mit dem Stiel einer Axt geschlagen.

Die Richter glaubten dem Angeklagten, dass er mit den Schnitten nur sichtbare Zeichen setzen wollte. Die Narben sollten seine geschiedene Frau immer daran erinnern, ihn künftig in Ruhe zu lassen, hatte er ausgesagt. Die Ehe von 2007 bis 2013 sowie die Zeit danach waren von gegenseitigen Bedrohungen, Verleumdungen und Streitigkeiten geprägt gewesen.