Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Apple-Mitgründer Wozniak deaktiviert Facebook-Account

Los Gatos. Apple-Mitgründer Steve Wozniak kehrt Facebook als nächster prominenter Nutzer wegen des Datenskandals den Rücken. Facebook mache seine Gewinne mit den Daten der Mitglieder, aber diese bekämen nichts von den Profiten zu sehen, schrieb Wozniak (67) in einer Mail an die Zeitung „USA Today“.

Apple-Mitgründer Wozniak deaktiviert Facebook-Account

Apple-Mitgründer Steve Wozniak kehrt Facebook als nächster prominenter Nutzer im Nachgang des Datenskandals den Rücken. Foto: John G. Mabanglo/EPA File

Er selbst sei bei Durchsicht seiner eigenen Datenschutz-Einstellungen erstaunt darüber gewesen, wie viele Anzeigenkategorien und Werbetreibende er einzeln aus der Liste streichen musste. Unter den bisherigen prominenten Facebook-Aussteigern nach dem Datenskandal sind die Sängerin Cher und der Schauspieler Will Ferrell.

Wozniak entschied zugleich, seinen Facebook-Account lediglich zu deaktivieren, aber nicht komplett zu löschen - auch damit sich niemand anders den Profilnamen „stevewoz“ schnappen könne. Diese Abkürzung nutzt Wozniak auch bei Twitter. Unterdessen war bei Facebook am Montag weiterhin ein vom Online-Netzwerk verifiziertes Profil unter dem Namen „SteveWozniak“ aktiv, das allerdings nur zwei Beiträge aufwies.

Wozniak hatte vor gut 40 Jahren Apple gemeinsam mit Steve Jobs gegründet. Er ist schon lange nicht mehr bei dem Unternehmen involviert und reist unter anderem für Auftritte bei Konferenzen um die Welt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Gütersloh. Dating-Apps, Google, Facebook und Twitter - überall arbeiten im Hintergrund Algorithmen. Eine Studie beleuchtet, was die Deutschen über diese meist streng geheimen mathematischen Formeln als Helfer der großen Plattformen denken und wissen - nicht viel Gutes.mehr...

Köln. Rund neun von zehn Jugendlichen in Deutschland nutzen täglich soziale Online-Dienste und geben dadurch persönliche Daten preis. Die überwiegende Mehrheit findet es dabei nicht gut, wenn diese Daten von den Anbietern für Werbeschaltungen oder andere Zwecke ausgewertet werden.mehr...

San Jose. Kartenleser für kleine Händler oder Food-Trucks sind ein Geschäft, in dem Paypal wachsen will. Die Übernahme der schwedischen Firma iZettle bringt den US-Onlineriesen auch in Deutschland in diesen Markt.mehr...

Washington. Der US-Senat gibt Anhängern der Netzneutralität in den USA neue Hoffnung. Die Mehrheit der Senatoren stimmte gegen die Entscheidung der Telekommunikations-Aufsicht FCC, die bisherige strikte Umsetzung des Prinzips abzuschaffen.mehr...