Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Athen: Beratungen mit Geldgebern erfolgreich abgeschlossen

Athen. Griechenland und seine internationalen Geldgeber haben die laufenden Beratungen zu weiteren Reform- und Sparmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen. Dies teilte der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos am Samstagabend in Athen mit.

Athen: Beratungen mit Geldgebern erfolgreich abgeschlossen

Griechenlands Finanzminister Efklidis Tsakalotos im Parlament in Athen. Das dritte Hilfspaket für Griechenland seit 2010 in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August 2018 aus. Foto: Petros Giannakouris/AP

„Die Abfassung des (sogenannten) Staff Level Agreements soll nun am 24. Mai von der Eurogruppe angenommen und bestätigt werden“, sagte Tsakalotos im Staatsfernsehen. In den kommenden Wochen werde Athen noch einen umfangreichen Plan mit Privatisierungen, Regelungen für faule Kredite und anderen Reformen im staatlichen Bereich vom Parlament billigen lassen.

Am Abend bestätigten in Brüssel die Institutionen, also EU-Kommission, Europäische Zentralbank und Euro-Rettungsschirm ESM, die in Athen erzielte Einigung. Die Geldgeber und Athen wollten in der kommenden Zeit in engem Kontakt bleiben, hieß es. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) in Washington äußerte sich gleichlautend.

Das dritte Hilfspaket für Griechenland seit 2010 in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August 2018 aus. Athen hofft, bis dahin das nötige Vertrauen an den Finanzmärkten zurückgewonnen zu haben, um sich wieder eigenständig Kapital beschaffen zu können.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Basel. Der Handelsstreit zwischen den USA und großen Volkswirtschaften eskaliert weiter. Experten und Konzernchefs warnen eindringlich vor den Folgen eines sich weiter verschärfenden Konflikts. Am Ende könnten die Verbraucher die Rechnung bezahlen.mehr...

London. Im März will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - betroffen sind auch BMW und Siemensmehr...

Brüssel. Donald Trump ließ sich durch alle diplomatischen Bemühungen der EU nicht beirren. Jetzt kommt im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten der europäische Gegenschlag. Umgehend twitterte der US-Präsident zurück.mehr...