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Auf dem Gelände der neuen Kita sind die Bauarbeiten gestartet

Kita-Neubau

Die Gemeinde hat den nächsten Schritt für den Kindergarten-Neubau in die Wege geleitet. Seit Anfang vergangener Woche sind die Bauarbeiter aktiv. Schon davor war aber eine Menge geschehen.

Nordkirchen

von Aileen Kierstein

, 25.06.2018
Auf dem Gelände der neuen Kita sind die Bauarbeiten gestartet

Auf dem Gelände der zukünftigen Kita sind schon die ersten Bauarbeiten zu beobachten. Foto: vom Hofe

Steigende Geburtenraten, Zuzug auf dem Land und die erhöhte Nachfrage nach U3-Betreuungsplätzen: All diese Faktoren haben zum Beschluss für eine neue Kita in Nordkirchen geführt. Welche Schritte wurden bereits getan? Wie geht es weiter? Das erklären wir in Fragen und Antworten.

Was wurde bisher für die neue Kindertagesstätte getan?


Das passende Grundstück war schnell gefunden: Gleich neben der Mauritius-Grundschule im Ortsteil Nordkirchen soll die neue Kita entstehen. Die Vorteile hier: die räumliche Nähe zur Grundschule und zur Kinderheilstätte. Auch die Caritas-Werkstätten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Kontakt zur Kinderheilstätte nahm die Verwaltung schon damals frühzeitig auf. Diese wird als Träger, also als Betreiber der Kita fungieren.

Über einen Wettbewerb haben sich die Brüder Austrup aus Lüdinghausen als Investoren gefunden. Auch der entsprechende Mietvertrag zwischen Träger und Investoren ist im Februar unterzeichnet worden.

Welche Funktion müssen die Investoren erfüllen?


Sie werden offiziell die neue dreigruppige Einrichtung realisieren. In die neue Einrichtung an der Mühlenstraße investieren die Gebrüder Austrup nach eigenen Aussagen rund 1,2 Millionen Euro. „Das Gebäude wird rund 530 Quadratmeter Fläche haben und völlig barrierefrei sein“, erklärte damals Bernhard Austrup. Der Kindergarten soll mindestens 20 Jahre bestehen, wobei es eine Option zur Verlängerung des Vertrages gibt – genauso wie die Möglichkeit, früher auszusteigen, wenn der Bedarf plötzlich nicht mehr da sein sollte.

Was die Gestaltung des Gebäudes angeht, haben die Investoren grundsätzlich freie Hand, allerdings müssen Verwaltung und Politik dennoch mit dem Entwurf einverstanden sein.

Kann die Gemeinde damit den Mangel an Betreuungsplätzen abdecken?


Bereits zum Kindergartenjahr 2017/2018 hätten sich die vorhandenen Plätze im Ortsteil Nordkirchen als zu wenig abgezeichnet, sagte Bürgermeister Dietmar Bergmann im Februar.

Für den kurzfristigen Bedarf zum kommenden Kindergartenjahr schafft die Gemeinde eine weitere zusätzliche Übergangsgruppe – im Haus Wilkmann an der Mühlenstraße, direkt neben dem Bürgerhaus. „Dort sind gerade die Handwerker aktiv“, sagt Josef Klaas von der Gemeinde Nordkirchen.

Auf dem Gelände der neuen Kita sind die Bauarbeiten gestartet

So könnte die Raumaufteilung der neuen Kita an der Mühlenstraße aussehen. © Foto: Karim Laouari

Er gehe fest davon aus, dass zum Start des kommenden Kindergartenjahres alle Arbeiten abgeschlossen sind, sodass die Gruppe in der Übergangslösung betreut werden kann.

Wie geht es jetzt weiter an der Mühlenstraße?


Seit Anfang vergangener Woche sind die Bauarbeiten neben der Mauritiusschule in vollem Gange. Bisher könne er noch keine genauen Einschätzungen zur Einhaltung des Zeitplans machen, so Josef Klaas. Pünktlich zum startenden Kindergartenjahr im August 2019 soll die neue Kindertagesstätte stehen. „Es gibt aber bislang noch keinen absehbaren Grund, warum wir nicht zeitig fertig werden sollten“, sagt der Bauamtsleiter.

Die ein oder andere Verzögerung könne sich natürlich immer einschleichen, sagt Klaas, bisher sei die Gemeinde jedoch mit einem guten Plan aufgestellt, um die Kindertagesstätte pünktlich fertigzustellen.

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