Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Aufstieg auf der Tribüne

Handball: Relegation zur Landesliga / Ennigerloh - TuS Ickern

19.05.2007

Der 37:31-Sieg zum Auftakt der Relegation gegen den VfL Hagen 3 war nicht nur die «halbe Miete», sondern wirklich die volle. Hagen kam nämlich gegen den TV Ennigerloh nicht über ein 35:35 (15:18) hinaus. Vor dem abschließenden Spiel am Samstag, 19. Mai, beim TV Ennigerloh können die Ickerner nicht mehr von Hagen überholt werden und haben somit eines der beiden Landesliga-Tickets sicher. Die Europastädter spielen allerdings das «Zünglein an der Waage» für die beiden weiteren Teams. Sollte der TuS den TV Ennigerloh am Samstag mit sieben Toren schlagen, würde Hagen als Gruppenzweiter noch aufsteigen. «Ich glaube das nicht», macht sich VfL-Trainer Jörg Bouwain kaum noch Hoffnungen, obwohl ihm Ickerns Co-Trainer Uli Zendrowski zusicherte: «Wir geben unser Bestes.» Das bekräftigt auch Trainer Kuckel, der ein Jux-Spiel mit einer eigenen Einwechselung zum Abschied (Kuckel: «Das kommt nicht in die Tüte!») oder des Abteilungsleiters Friedhelm Laudwein («Der hat gar keinen Spielerpass!») ausschließt. Von seiner Bestbesetzung kann Otto Kuckel allerdings nicht auf die Verletzten, Torwart Tristan Ziesmann und Kilian Esser, sowie Oliver Schultz (Hochzeits-Besuch) zurückgreifen. Womöglich kann Martin Keller nach überstandener Rückverletzung wieder auflaufen. In Hagen feierte das Ickerner Team zusammen mit 20 mitgereisten Fans den Aufstieg auf der Tribüne. Für den zusammen mit dem neuen Trainer Stephan Pade jubelnden Otto Kuckel (will in den Handball-Ruhestand gehen) schließt sich der Kreis: «Ich habe vor rund fünf Jahren die Mannschaft nach dem Abstieg übernommen und schicke sie wieder in die Landesliga zurück!» Der scheidende Übungsleiter, hofft dass seine Schützlinge in der Landesliga ob ihrer Jugend nicht allzu viel Lehrgeld zahlen müssen: «Eigentlich müsste aber, klappen, dass sie sich in der Liga halten - die Spieler stecken in einer gute Entwicklungsphase, jetzt mit einem neuen Trainer, in einer neuen Liga; außerdem ja alle ein auch älter und reifer geworden.» Als positives (Landesliga-)Beispiel sieht Kuckel seinen Aufstiegs-Vorgänger ATV Dorstfeld («Die haben wir auch geschlagen.») an, der sich als Tabellenzehnter komfortabel in der Liga hielt. Das Negativ-Beispiel sei indes der PSV Recklinghausen 2, von dem Ickern in einem Testspiel vor nicht langer Zeit die Grenzen aufgezeigt bekam. Die Kreisstädter stiegen in der letzten Woche mit 2:50 Punkten und 653:870 Toren sang- und klanglos aus der Staffel 3 ab. -as

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von HZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Halterner Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden