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Ausnahmezustand am See

06.04.2018 / Lesedauer: 2 min
Ausnahmezustand am See

Große Gruppen ziehen am 1. Mai mit ihren Wagen durch die Stadt. (A) Winkelkotte © Foto: Daniel Winkelkotte

Haltern. In etwas mehr als drei Wochen herrscht ein Tag lang Ausnahmezustand in Haltern am See. Am 1. Mai wandern traditionell Tausende Menschen einmal um den Stausee und feiern eine große Party im Westuferpark. Wie es dazu kam, können auch diejenigen nicht sagen, die schon seit Jahren dabei sind. Wanderungen mit dem Bollerwagen sind in vielen Familien der Stadt schon lange Tradition. Da nimmt man dann zum Beispiel Essen und Getränke für ein Picknick mit. Am 1. Mai haben alle frei, weil der „Tag der Arbeit“ immer ein Feiertag ist.

Irgendwann entwickelte sich eine Art Wettbewerb, wer die lauteste Musikanlage auf der Tour mitnimmt. Daraus entstanden die großen Maiwagen, die viele junge Leute um den See ziehen. Teilweise sind rund um einen Wagen 200 Leute unterwegs.

Am Nachmittag treffen sich dann alle im Westuferpark. Damit es dort keine Probleme gibt, lässt die Stadtverwaltung große Scheinwerfer aufbauen, um den Überblick über die Masse behalten zu können. Zum Beispiel kann es zu gefährlichen Situationen kommen, wenn Leute zu nah an die Bahngleise gehen, die am Park vorbeiführen. Die jungen Leute haben zuletzt aber sehr friedlich gefeiert – nur sollten mehr Leute ihren Müll auch wieder mitnehmen und nicht einfach liegenlassen. Kevin Kindel

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