Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

BAMF beendet Zusammenarbeit mit zahlreichen Dolmetschern

Berlin.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat neben dem mutmaßlichen Korruptionsskandal von Bremen auch Probleme mit der Vertrauenswürdigkeit von Dolmetschern. So habe die Behörde allein 2017 die Zusammenarbeit mit 30 Dolmetschern „aufgrund von Verletzungen gegen den Verhaltenskodex“ beendet, berichtet die „Bild“-Zeitung. In vielen Fällen hätten „mehrere kumulierte Verstöße“ zur Beendigung der Zusammenarbeit geführt. Zudem seien 2017 und 2018 insgesamt 2100 weitere Dolmetscher vor allem wegen fachlicher Mängel „von weiteren Einsätzen für das BAMF ausgenommen“ worden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Brüssel. Zur Beilegung des Streits über die geplante Reform der europäischen Asylpolitik setzt die bulgarische EU-Ratspräsidentschaft auf einen neuen Kompromissvorschlag. Nach Angaben von Präsidentschaftsministerin Liljana Pawlowa sieht er vor, Flüchtlinge nur dann automatisch in der EU umzuverteilen, wenn es zu einem sehr starken Zustrom kommt. Bei einem weniger starken Zustrom würde ein System aktiv, das den Ländern an den EU-Außengrenzen Hilfe garantiert. Gleichzeitig könnten Länder freiwillig Flüchtlinge aufnehmen und dafür Geld aus EU-Töpfen bekommen.mehr...

Osnabrück. Der Deutsche Städtetag fordert ein Ende der Ausbildungskosten für Erzieher. „Dass angehende Erzieherinnen und Erzieher für ihre Ausbildung bezahlen müssen, ist ein Anachronismus, der abgeschafft gehört“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bei der Kinderbetreuung fehlten mehrere Tausend Fachkräfte. Deshalb seien neben Gebührenfreiheit auch die höhere Attraktivität der Ausbildung und mehr Plätze nötig.mehr...

Berlin. In der Debatte um Ankerzentren für Asylbewerber hat die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles ein konkretes Konzept von Bundesinnenminister Horst Seehofer gefordert. Die entscheidenden Fragen seien ungeklärt, sagte Nahles der „Passauer Neuen Presse“. „Stattdessen kritisiert die CSU die Länder, weil diese angeblich blockieren, dabei machen die Länder nur darauf aufmerksam, dass sie nicht wissen, was auf sie zukäme - außer dass sich die Bundespolizei nicht beteiligen will.“ Solange Seehofer nicht für Klarheit sorge, werde er sich kritische Fragen gefallen lassen müssen, sagte Nahles.mehr...

Düsseldorf. Wer sein Eis nicht in der Eisdiele, sondern im Supermarkt kauft, kann viel Geld sparen. Und das tun die Verbraucher in Deutschland offenbar gern. In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Umsätze mit Eiscreme im Lebensmittelhandel und in Drogeriemärkten um fast 4 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro, wie das Marktforschungsunternehmen Nielsen mitteilte. Das reichte alles in allem für gut 468 Millionen Liter Speiseeis. Pro Kopf gaben die Menschen in Deutschland von April 2017 bis März 2018 nach Angaben der Marktforscher im Handel rund 19 Euro für Eiscreme aus.mehr...

New York. Der einstige Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe vor einem Gericht in New York angeklagt worden. Weinstein würden Vergewaltigung und ein krimineller sexueller Akt vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Laut Anklageschrift handelt es sich um erzwungenen Oralsex. Die Kaution wurde auf eine Million Dollar in bar festgesetzt. Weinstein bekomme ein Überwachungsgerät, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Er habe seinen Pass abgegeben und müsse um Erlaubnis bitten, wenn er die US-Bundesstaaten New York und Connecticut verlassen wolle.mehr...

Eppan. Ein Raum im Teamhotel Weinegg wird zur Fanzone für Toni Kroos. Wenn der Weltmeisterspieler am Samstagabend mit Real Madrid im Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool antritt, sind die Sympathien in Eppan klar verteilt. „Toni weiß, das wir ihm die Daumen drücken“, erklärte Oliver Bierhoff, der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Zwar gebe es „keine Pflicht“ zum gemeinsamen TV-Schauen. Der Großteil von Joachim Löws vorläufigem WM-Aufgebot werde sich aber in einer speziellen Räumlichkeit vor einem großen Bildschirm versammeln, verriet Bierhoff.mehr...