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BV Brambauer: Weiter in den Sport investieren!

LÜNEN Karl-Heinz Sommer, Urgestein des BV Brambauer, schreibt im Gastkommentar über die Errungenschaften des Vereins und darüber, was noch besser werden kann.

von Von Karl-Heinz Sommer

, 11.06.2008
BV Brambauer: Weiter in den Sport investieren!

Karl-Heinz Sommer

Wir können stolz sein, was in Brambauer geschafft worden ist. Die neue Glückauf-Arena mit ihrem Kunstrasen ist ideal für die inzwischen 300 Mädchen und Jungen, die dort Fußball spielen. Aber wir sollten nun nicht zu schnell zufrieden geben. Gerade jetzt, wo der BVB drei Mädchen-Mannschaften hat, stellt sich die Frage: Wo sollen sich alle umziehen? Die Kabinen in Brambauer stammen aus grauer Vorzeit. Da müsste etwas geschehen. Das gilt aber auch für die meisten anderen Vereine. Sollen die Klubs diese neuen Aufgaben auch noch alleine stemmen? Aber viele andere Vereine sind noch schlechter als der BVB dran . Wenn ich erlebe, wie jetzt bei der Stadtmeisterschaft der Jugend die Kinder auf staubiger Asche, die hart wie Beton und voller Steine ist, spielen müssen, hat das für mich nicht mehr ganz viel mit Spaß am Sport zu tun.

Sorgen um Gesundheit Wer denkt bei solchen Spielen daran, dass durch die ständige Berührung mit der Asche die Torwarthandschuhe schnell ruiniert sind, die Sportkleidung viel schneller kaputt geht. Noch mehr Sorgen mache ich mir aber über die Gesundheit. Bei dem Staub hat selbst der Zuschauer das Kratzen im Hals. Sind in der Asche vielleicht sogar Schwermetalle? Und die Verletzungsgefahr auf Asche ist immer groß. Gerade bei der Jugend zeigt sich immer mehr, wie wichtig ausgebildete Trainer sind, die ihre Spieler gut vorbereiten. Das fängt schon bei einem vernünftigen warm machen an.

Geld sparen und in Schulprojekte investieren Generell plädiere ich heute dazu, nur noch solche Sportanlagen zu bauen, die für die Schulen und die Vereine sinnvoll sind. Wäre es nicht sinnvoller, sich auf ein reines Sportbad nur für Schulen und Vereine zu konzentrieren? Würden solche und ähnliche Vorhaben anders geplant, könnte meiner Meinung nach viel Geld gespart werden, das dann wieder in andere Sportprojekte investiert werden könnte!  Karl-Heinz Sommer (76) ist Urgestein der Fußballer des BV Brambauer 13/45 und leitete in den 80er Jahren als Vorsitzender des BVB-Wirtschaftsrates die wirtschaftliche Sanierung des Vereins mit ein. Beruflich arbeitete er als Bauingenieur.

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