Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bärenbude in der Mauritius-Schule

NORDKIRCHEN Das kleine Radio ist ganz still und traurig. Es braucht dringend Geräusche. Und die bekommt es nun mit Hilfe von 200 Kinderstimmen, die bellen, miauen, "ia" und "kikeriki" rufen. Der WDR hatte am Donnerstag seine Bärenbude im Forum der St. Mauritius-Grundschule aufgebaut.

14.02.2008
Bärenbude in der Mauritius-Schule

Bei der gespielten Landung des Heißluftballons mussten sich alle ganz fest an ihren Ohren festhalten.

Fantasie kann Berge versetzen. Und so werden die Bremer Stadtmusikanten plötzlich lebendig. Dabei existieren Esel, Katze, Hund und Hahn nur in den Köpfen. Die Erst- und Zweitklässler sowie die Vorschulkinder aus den vier Nordkirchener Kindergärten gingen begeistert mit.

Klassenzauber im ganzen Land

Die Bärenbude ist eine tägliche Sendung von WDR 5 für Radioanfänger ab vier Jahren Zwischen 19.30 und 20 Uhr treffen die jüngsten Hörer jede Menge wunderliche Bären. Geschichten, kleine Hörspielreihen, Lieder und das Klingende Bilderbuch ergeben eine abwechslungsreiche Mischung zum Hören, Staunen und Träumen.

Daraus ist der Klassenzauber entstanden, mit dem die Bärenbude Grundschulen im ganzen Land bereist. Und nun war sie in Nordkirchen.

Die Kuschelbären Johannes und Stachel

Auf der Bühne machten die beiden Kuschelbären Johannes und Stachel in ihrem Puppentheater viele lustige und lehrreiche Sachen. Als Moderator, Erzähler und Musiker führte Erwin Grosche durch das Programm und zog die Kinder immer wieder ins Geschehen hinein. Mit Händen, Kopf und Füßen waren sie aktiv mit dabei.

Natürlich hatten die Schule und die Kindergärten das große Ereignis vorbereitet. Eine Woche lang beschäftigten sie sich mit den Figuren der Bärenbude, lernten Lieder, bastelten oder erzählten Geschichten. An Anfang stellte sich heraus, dass die meisten Jungen und Mädchen die Bärenbude noch gar nicht kannten. Wohl ein Zeichen dafür, dass auch die Kinder in diesem Alter viel mehr mit dem Fernsehgucken als mit dem Radio zu tun haben.

Tiefsinn, Hintersinn und Unsinn

Deshalb möchten ihnen die Macher der Bärenbude zeigen, was das Hörmedium alles kann. Das schafften sie am Donnerstag nicht nur mit Humor, sondern auch mit pädagogischem Anspruch. Erwin Grosche sagte Sätze voller Tiefsinn, Hintersinn - und auch mal Unsinn. Die Kinder entdeckten auf diese Weise, wie man mit Sprache umgehen kann. Einige entwickelten selbst Lust am Fabulieren.

Lesen Sie jetzt