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Bankschließfächer brauchen ausreichend Versicherungsschutz

Düsseldorf. Goldmünzen oder wichtige Dokumente sind im Bankschließfach sicher verwahrt. Das ist grundsätzlich auch richtig. Dennoch braucht wertvoller Inhalt eine ausreichende Versicherung.

Bankschließfächer brauchen ausreichend Versicherungsschutz

Kunden sollten den Versicherungsschutz des Bankschließfachs überprüfen. Foto: Jens Wolf

Auch ein Bankschließfach bietet keine absolute Sicherheit. Daher sollte der Wert der im Fach deponierten Gegenstände vor Feuer und Raub abgesichert sein, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Bei vielen Banken sei eine Versicherung zwar im Mietpreis enthalten, stellten die Verbraucherschützer in einer Stichprobe von acht Geldinstituten fest. Die Versicherungssumme unterschied sich von Bank zu Bank aber mitunter deutlich - von mehr als 30 000 Euro bis 1500 Euro, was etwa bei deponierten Goldmünzen viel zu wenig sein kann.

Ist keine Versicherung im Mietpreis inbegriffen, kann unter Umständen die eigene Hausratversicherung greifen. Dies lässt sich unter dem Punkt „Außenversicherung“ in den jeweiligen Versicherungsbedingungen überprüfen, erklären die Experten. Wichtig zu beachten: Eine Hausratpolice springt nur ein, wenn keine andere Versicherung für mögliche Schäden aufkommt, etwa die Police von der Bank.

Das bedeutet für Verbraucher: Deckt die Versicherungssumme der Bank den Wert des Fachinhalts nicht ab, sollten sie zunächst bei dem Geldinstitut nachfragen, ob sich diese Summe erhöhen lässt. Einige böten das an, allerdings gegen Aufpreis, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Ansonsten bleibt die Nachfrage nach entsprechenden Policen bei Versicherern.

Letztlich haben Verbraucher auch noch die Wahl, sich ein anderes Geldinstitut zu suchen, das bessere Schließfachkonditionen bietet.

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