Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Barcelona: Hunderttausende protestieren für Separatisten

Barcelona.

In der katalanischen Millionenmetropole haben hunderttausende Menschen die Freilassung mehrerer Separatisten-Führer gefordert. Bei der Kundgebung trugen die Demonstranten gelb-rot-gestreifte katalanische Fahnen sowie Plakate mit Aufschriften wie „Freiheit!“ oder „Keine Geiseln mehr!“. Sie appellierten, die ins Exil geflüchteten Separatisten müssten nach Spanien zurückkehren können. Laut Polizei gingen 315.000 Menschen auf die Straße. Neun Separatisten sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Sieben weitere ranghohe katalanische Politiker sind im Exil.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Stuttgart. Am badischen Firmensitz des Waffenherstellers Heckler & Koch haben Rüstungsgegner einen Staffellauf für den Frieden nach Berlin gestartet. Etwa 30 bis 40 Teilnehmer nahmen in Oberndorf am Neckar die erste Etappe in Angriff. In die zweite Etappe im nahegelegenen Bösingen sollen 70 bis 80 Friedensaktivisten starten. Für die gesamte Strecke von rund 1100 Kilometern haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 1000 Menschen angemeldet. Die Hauptstadt soll am 2. Juni erreicht werden.mehr...

Stuttgart. Heute Mittag fällt der Startschuss für den Staffellauf „Frieden geht“, der Friedensaktivisten und Rüstungsgegner von Baden-Württemberg quer durch die Republik bis nach Berlin führt. Ausgangspunkt ist der Firmensitz des Waffenherstellers Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar. Mit der Aktion wollen die Teilnehmer gegen Rüstungsexporte demonstrieren. Deutsche Waffen würden an kriegführende Staaten exportiert, mit ihnen würden in aller Welt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, kritisieren sie.mehr...

Buenos Aires. Zum Auftakt des G20-Treffens in Buenos Aires hat Außenminister Heiko Maas für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran geworben. Es aufzugeben bedeute, sich in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, was die Frage der Nuklearwaffen im Iran angehe, sagte der SPD-Politiker nach seiner Ankunft in der argentinischen Hauptstadt. „Dabei geht es gar nicht so sehr um den Iran, sondern es geht um unsere eigenen originären Sicherheitsinteressen, die deutschen, aber auch die europäischen.“ US-Außenminister Mike Pompeo nimmt nicht an dem Treffen der führenden Wirtschaftsmächte der Welt teil.mehr...

Barcelona. Der Streit zwischen der spanischen Zentralregierung und den katalanischen Separatisten spitzt sich wieder zu. Hintergrund sind die jüngsten Personalentscheidungen des neuen Regionalchefs Quim Torra. Der 55-Jährige hatte gestern mehrere separatistische Minister in sein Kabinett berufen, die im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums vom Oktober 2017 in U-Haft sitzen oder sich ins Ausland abgesetzt haben. Die konservative Regierung in Madrid sprach von einer „neuen Provokation“. Der vor knapp einer Woche ins Amt gewählte Torra habe „eine Chance verpasst zu zeigen, dass er bereit ist, zur Normalität zurückzukehren“.mehr...

Teheran. Der Iran hat die wirtschaftlichen Maßnahmen der EU zur Rettung des Atomabkommens zwar begrüßt, wartet aber auf Ergebnisse in der Praxis. „Die EU ist in der Tat ernsthaft bemüht den Deal zu retten, aber wir müssen die praktischen Folgen dieser Initiativen und Versprechen abwarten“, sagte Vizepräsident Ali-Akbar Salehi. US-Präsident Donald Trump hatte das Abkommen gegen den Widerstand der europäischen Partner aufgekündigt. Die Entscheidung des Irans hängt laut Salehi davon ab, ob die EU-Initiativen ausreichen, um die geregelten Interessen Irans auch zu realisieren.mehr...

Kabul. Die afghanische Regierung hat nach schweren Kämpfen in der westafghanischen Provinz Farah dort Hunderte Schulen geschlossen. Die Maßnahme sei zum Schutz von Schülern und Lehrern erfolgt, sagte der stellvertretende Leiter des Bildungsministeriums in der Provinzhauptstadt, Mohammed Sadik Halimi. Damit hätten derzeit 140 000 Schüler keinen Zugang zu Bildung. Die Schulen sollen erst einmal bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan Mitte Juni geschlossen bleiben. Erst am Dienstag hatten die Taliban es in fast 24-stündigen Gefechten geschafft, in die Provinzhauptstadt von Farah einzudringen.mehr...