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In den vergangenen Jahren war das Boxen für Bastian Jevsek ein reines Hobby. Zuletzt wurde er Vizemeister in NRW. Sein Ziel ist damit aber noch nicht erreicht,verrät er im Interview.

Vreden

, 11.07.2018

Immer wieder hat die Boxabteilung des TV Vreden in den vergangen Jahren Talente hervorgebracht. Aktuell zeigt unter anderem Bastian Jevsek eine vielversprechende Entwicklung, zuletzt holte er den Titel bei der NRW-Meisterschaft in Hilden. Wir sprachen mit dem 19-Jährigen.

Den Finalkampf gegen Timur Türk aus Bielefeld haben Sie durch Technischen K.o. in der zweiten Runde verloren. Wie verlief der Kampf aus Ihrer Sicht?
Eigentlich sehr gut. Ich konnte mich zwar nicht ideal vorbereiten, weil ich Prüfungsstress hatte. Dafür lief es aber ganz gut gegen einen richtig starken Gegner. In der zweiten Runde habe ich dann einmal nicht aufgepasst – und dann war’s schon vorbei. Ich wollte in dem Moment eigentlich weitermachen, aber der Ringrichter hat das verhindert. Rückblickend war das auf jeden Fall richtig, denn ich habe einen ordentlich Schlag auf die Leber kassiert, die Schmerzen habe ich danach noch zwei Tage gespürt.

Zweiter Platz auf NRW-Ebene – und das als jüngster Teilnehmer. Damit kann man zufrieden sein, oder?
Ja, klar, das war bisher mein größter Erfolg. Trotzdem war ich schon enttäuscht, aber nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr. Vielleicht klappt es ja dann mit dem Titel.

Wann und mit welcher Motivation haben Sie eigentlich mit dem Boxen angefangen?
Das war ungefähr von drei, vier Jahren. Der Vater von einem meiner früheren Mitschüler ist Boxtrainer. Wir haben dann von der Schule aus mal das Boxtraining besucht – und das hat mir richtig gut gefallen. Dass ich es mal so weit schaffen würde, hätte ich damals aber überhaupt nicht gedacht. Und so richtig angefangen, also mit härterem Training, bewusster Ernährung und so weiter, habe ich erst in diesem Jahr. Davor war es ein reines Hobby. Und das hat sich mit den Erfolgen direkt bemerkbar gemacht.

Wo sehen Sie im Ring Ihre Stärken – und was könnte noch besser werden?

Also besser werden muss auf jeden Fall meine Deckung. Als Stärken würde ich Schnelligkeit und Beweglichkeit nennen, beides hilft mir im Ring.

Ihr Trainer Matthias Wewers bescheinigt Ihnen eine gute Entwicklung, auch der Landesverband ist schon auf Sie aufmerksam geworden. Wie lauten die nächsten Ziele?
Im Moment weiß ich gar nicht genau, was in diesem Jahr noch an Kämpfen ansteht. Langfristig würde ich gerne mal um die Deutsche Meisterschaft boxen.