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Bayer Leverkusen tut 0:0 gegen Augsburg weh

Leverkusen. Für Bayer-Trainer Herrlich fühlt sich das 0:0 gegen Augsburg wie eine Niederlage an. Trotzdem hat die Werkself im Kampf um die Teilnahme an der Champions League noch alle Möglichkeiten. Aber jetzt kommen schwere Gegner.

Bayer Leverkusen tut 0:0 gegen Augsburg weh

Enttäuschte Gesichter: Nach dem 0:0 gegen Augsburg schleichen die Leverkusener Spieler vom Platz. Foto: Marius Becker

Als nach den 90 Minuten gegen den kämpferisch überragenden FC Augsburg das Lied „Always Look on the Bright Side of Life“ aus Monty Pythons Kult-Film „Das Leben des Brian“ durch die Leverkusener BayArena tönte, war das fast ein wenig wie Hohn für Bayer-Trainer Heiko Herrlich.

Wie sollte der 46-Jährige es schaffen, nach dem 0:0 und schmerzhaften Punktverlusten auf die Sonnenseite des Lebens zu schauen? Er konnte es nicht. „Das fühlt sich eher wie eine Niederlage an“, gab Herrlich enttäuscht von sich. Er und sein Team wussten: Das 0:0 vor 25 831 Zuschauern kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Bayer sein Saisonziel verfehlt. „Das Ergebnis tut weh“, sagte Sport-Manager Jonas Boldt mit Blick auf die kommenden Aufgaben. Und die haben es in sich: Nacheinander muss das Herrlich-Team gegen direkte Konkurrenten im Kampf um einen Champions-League-Platz antreten: in Leipzig, gegen Frankfurt, in Dortmund.

„Wir müssen schauen, dass wir in den nächsten drei Wochen Stoff geben“, kommentierte Fast-Torschütze Julian Brandt das Programm. Boldts Aufforderung war unmissverständlich: „Da müssen wir Resultate liefern.“ Stimmt. Denn Bayer gerät ein wenig ins Straucheln: Das 0:2 beim Derby in Köln war ein herber Rückschlag, das torlose Remis gegen die Schwaben nicht minder.

Bernd Leno versuchte sich als Mut- und Muntermacher. „Wir haben alles in eigener Hand“, sagte der Bayer-Keeper. Und damit liegt er richtig. Bei aktuell 45 Punkten ist noch alles möglich - allerdings auch in die falsche Richtung. Brandt gab sich angriffslustig: „Ich strebe immer nach dem Bestmöglichen. Und das ist die Champions League. Das will ich unbedingt erreichen.“ Mit der Europa League will sich der 21-Jährige überhaupt nicht beschäftigen.

Was ihm und gewiss auch Herrlich Sorgen bereitet, ist aktuell die Offensive. „In Ballbesitz war es eigentlich ganz okay, aber wir müssen eine unserer Chancen nutzen, das gilt vor allem für mich“, bemerkte Kevin Volland, der in der 57. Minute einen Alleingang vertändelte und Bayer nicht in Führung brachte.

Wenig später jubelten die Leverkusener - kurz: Brandts vermeintlichem Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung seines Kollegen Leon Bailey nach Videobeweis zurecht die Anerkennung verwehrt. „Ich will es nicht anzweifeln“, sagte Herrlich zu dieser Szene. Für Brandt war es „ärgerlich. Da muss man schon ein bisschen schlucken.“

Was Bayer nun anders machen muss? Brandt wusste es, als er wie ein erfahrener Coach konstatierte, dass er und seine Mitstreiter in vielen Phasen der Begegnung mit Augsburg „nicht genug Zielstrebigkeit an den Tag legten“. Und dass Bayer auf dem Platz generell wieder deutlich mehr Präsenz zeigen müsse. „Es liegt an uns“, sagte er, verbunden mit einem Tipp: „So spielen wie heute, aber einfach ein Tor schießen.“ Dann soll's am Ende auch mit der Königsklasse klappen.

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