Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Bayern trotz 1:2 gegen Real: „Geben nicht auf“

München. Nach dem bitteren Abend gegen Real gibt es viel zu hadern beim FC Bayern. Weil die Münchner viele Chancen nicht nutzen, stehen sie im Halbfinal-Rückspiel vor einer Mammut-Aufgabe. Aufgeben wollen sie sich dennoch nicht - auch wenn ein Weltmeister ausfallen dürfte.

Bayern trotz 1:2 gegen Real: „Geben nicht auf“

Bayern Münchens Kapitän Thomas Müller greift sich mit beiden Händen nach einer vergebenen Chance gegen Real Madrid an den Kopf. Foto: Matthias Balk

Trotz der unnötigen Heimniederlage gegen Real Madrid und großer Personalsorgen hat Jupp Heynckes den Einzug des FC Bayern ins Champions-League-Finale noch nicht aufgegeben.

Ein couragierter Auftritt und viele erarbeitete Torchancen beim 1:2 (1:1) lassen den Trainer nicht hoffnungslos zum Rückspiel nach Spanien fahren. „Ich denke, dass wir unverdient verloren haben und dass wir das Spiel hätten gewinnen müssen“, sagte Heynckes am Mittwochabend. „Das stimmt mich doch schon ein Stück weit optimistisch.“

Beim Titelverteidiger um Weltfußballer Cristiano Ronaldo werden sich die Münchner aber keinen weiteren Chancenwucher leisten dürfen, wenn sie noch das finale Ticket nach Kiew lösen wollen. In der heimischen Arena ließen allein Franck Ribéry und Robert Lewandowski mehrere große Möglichkeiten ungenutzt. Dass auch Real-Torgarant Ronaldo erstmals in dieser Saison in der Königsklasse nicht traf, war für frustrierte Münchner überhaupt kein Trost.

Nationalspieler Joshua Kimmich, der in der 28. Minute das 1:0 erzielt hatte, sagte gefrustet: „Ich hätte vor dem Spiel nicht gedacht, das wir so viele hochkarätige Chancen bekommen. So viele Riesenchancen hatten wir nicht mal gegen Hannover letzte Woche.“

„Wenn man das Spiel sieht, hätte das Ergebnis auch ganz anders ausfallen können“, sagte Kapitän Thomas Müller. Die Madrilenen Marcelo (44.) und Marco Asensio (57.) bestraften individuelle Fehler der Bayern „eiskalt“, wie Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic feststellte. Den Ausgleich kurz vor der Pause wertete Heynckes als „Knackpunkt“ und „völlig unnötig“. Beide Treffer ordnete er als „Geschenke“ ein. Müller verkündete trotzig: „Wir geben nicht auf.“

Allerdings drohen den vom Triple träumenden Bayern schmerzhafte Ausfälle. Jérôme Boateng musste nach einer guten halben Stunde wegen einer Verletzung im Adduktorenbereich vom Platz. „Bei ihm ist es etwas Muskuläres, er wird wohl ausfallen“, meinte Heynckes mit Blick auf das Rückspiel. Arjen Robben und Javi Martínez mussten ebenfalls verletzt vom Platz. Robben humpelte schon kurz nach Spielbeginn in die Kabine. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Heynckes. Martínez hatte in der Schlussphase einen Schlag gegen die Schläfe bekommen. „Javi war benebelt“, sagte Sportdirektor Salihamidzic.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Liverpool. Nach Hass-Attacken in sozialen Netzwerken gegen Liverpool-Torhüter Loris Karius wegen seiner Patzer im Champions-League-Finale hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.mehr...

Kiew/Eppan. „Normalerweise mache ich mir aus Zahlen nichts.“ Aber diese Zahlen erfüllen Toni Kroos mit Stolz: Viermal Champions-League-Sieger, dreimal am Stück mit Real Madrid. Und das nächste Ziel wartet schon.mehr...

Madrid. Verletzte Eitelkeit oder doch ernsthafte Abschiedsgedanken? Ronaldo sorgt nach dem Champions-League-Sieg mit seinen Frust-Aussagen für Wirbel. Auch Matchwinner Bale will weg. Vor allem mit dem Weggang von CR7 wollen sich die Fans aber nicht abfinden.mehr...

Kiew. Loris Karius beschert dem FC Liverpool eine fürchterliche Nacht in Kiew. Der Keeper steht vor einer schweren Zukunft in Liverpool. Für Jürgen Klopp nimmt der Final-Fluch gegen die Königsklassen-Helden aus Madrid kein Ende. Der Coach singt sich den Frust von der Seele.mehr...

Kiew. Ägypten bangt nach der Schulterverletzung im Champions-League-Finale um die WM-Teilnahme seines Stürmerstars Mohamed Salah. Am Sonntag hat der Torjäger eine erste leichte Entwarnung gegeben.mehr...