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Bayerns Basketballer gehen als Erster in die Playoffs

München. Nach dem Patzer von ALBA Berlin in Gießen haben die Basketballer des FC Bayern München einen Spieltag vor dem Ende der regulären Saison Platz eins gesichert. Jubel kam beim Tabellenführer allerdings nicht auf.

Bayerns Basketballer gehen als Erster in die Playoffs

Mit 17 Punkten teffsicherster Spieler gegen Bremerhaven: Bayerns Stefan Jovic (r). Foto: Peter Kneffel

Übermäßige Freude kam bei den Basketballern des FC Bayern München über den Gewinn des Hauptrunden-Titels in der Bundesliga nicht auf. „Wir sind froh“, sagte Nationalmannschafts-

Dank des Patzers von Verfolger ALBA Berlin bei den Gießen 46ers (87:102), haben sich die Münchner nach dem knappen 98:95 gegen den Vorletzten Eisbären Bremerhaven einen Spieltag vor Ende der regulären Saison die Spitze gesichert und gehen als Erster in die in der kommenden Woche beginnenden Playoffs.

Doch der lässige Auftritt gegen den Abstiegskandidaten aus dem Norden sorgte für Missstimmung beim Meisterschaftsfavoriten. „Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft denkt, mit halber Kraft kommen sie so durch. Während die Bremerhavener um ihr Leben gekämpft haben, haben wir gedacht: Irgendwie wir das schon klappen“, schimpfte Geschäftsführer Marko Pesic zur Pause bei Telekom Sport.

Immerhin wurde es nach dem Seitenwechsel etwas besser. Die Münchner machten aus einem Vier-Punkte-Halbzeitrückstand noch ein schmeichelhaftes 98:95. „Wir haben die Partie glücklich umgebogen“, erklärte Trainer Dejan Radonjic. Unter der Leitung des Montenegriners war es der siebte Erfolg im siebten Spiel.

Eine noch längere Siegesserie hatte der Tabellenzweite ALBA Berlin vor dem Spiel bei den Gießen 46ers. 18 Matches gewann der Hauptstadt-Club nacheinander. Doch in Gießen lief beim 87:102 nichts zusammen. „Wir hatten heute ein paar Probleme“, sagte Berlins Trainer Aito Garcia Reneses. „Wir können aber auch nicht jedes Spiel gewinnen.“

Im Verfolger-Duell gewannen der Tabellendritte MHP Riesen Ludwigsburg mit 73:70 bei medi Bayreuth. Siege holten auch die Playoff-Teilnehmer Brose Bamberg (82:55 gegen Basketball Löwen Braunschweig), die Telekom Baskets Bonn (93:70 bei den Rockets aus Erfurt) und die EWE Baskets Oldenburg (87:70 bei ratiopharm Ulm).

Die Frankfurt Skyliners verteidigten durch das 67:65 gegen Science City Jena den letzten Playoff-Platz acht. Auch s.Oliver Würzburg hat noch Hoffnungen auf die K.o.-Runde. Die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann liegt nach dem 73:57 bei Absteiger Walter Tigers Tübingen zwei Punkte hinter den Hessen.

Spannend wird es im Abstiegskampf. Die Rockets aus Erfurt stehen aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vor dem 34. Spieltag punktgleich vor dem Tabellenvorletzten Eisbären Bremerhaven. Die Rockets spielen in Jena, Bremerhaven empfängt Gießen. 

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