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Bayrischer Ministerpräsident Söder ehrt FC Bayern

München. „Jupp, Jupp, Jupp“: Geburtstagskind Heynckes steht im Mittelpunkt beim Empfang des FC Bayern in der Staatskanzlei. Ministerpräsident Söder hält eine launige Rede. Uli Hoeneß hebt die „Heimat“ hervor.

Bayrischer Ministerpräsident Söder ehrt FC Bayern

Karl-Heinz Rummenigge überreicht Markus Söder ein Trikot mit der Nummer 12 und der Aufschrift „Söder“. Foto: Peter Kneffel

Am Anfang musste auch der Ministerpräsident singen. Bayerns Landesvater Markus Söder (CSU) stimmte sehr gerne ein in das Geburtstagsständchen für Jupp Heynckes, das die in rote Trikots gekleideten Fans bei der Ehrung des deutschen Fußball-Meisters in der Staatskanzlei anstimmten.

Erst hallten „Jupp, Jupp, Jupp“-Rufe durch den Hofgarten, dann gab es ein lautes „Happy Birthday“ für den Trainer des FC Bayern München, der an diesem Mittwoch 73 Jahre alt wurde. Es war für Jupp Heynckes vor allem ein Arbeitstag.

Auf das Training am Vormittag folgte der Empfang beim 51-jährigen Söder, der erstmals in seinem neuen Amt den Rekordmeister empfangen und würdigen konnte. In einer launigen Rede rühmte der Franke Söder den „besten Botschafter“ Bayerns in der Welt. „Wir sind stolz darauf, was Sie in dieser Saison wieder geleistet haben - sensationell“, sagte Söder: „Sechsmal hintereinander deutscher Meister kann nur ein Verein, das ist der FC Bayern“, sagte der Nachfolger von Horst Seehofer: „Ihr setzt Maßstäbe, national und international!“

Langweilig würden solche Ehrungen und Empfänge für den Serienmeister nicht, versicherte Söder. Zur nationalen Überlegenheit des FC Bayern bemerkte er in der sonst für den FC Bayern typischen Mia-san-mia-Art: „Es gibt 18 Bundesligisten - einer wird deutscher Meister und die anderen spielen gegen den Abstieg.“

Heynckes lobte Söder ganz besonders für dessen Verdienste um den FC Bayern und den gesamten deutschen Fußball. Er würde den Rheinländer auch gerne zum Bayerischen Staatsbürger ernennen und dafür „jederzeit eine Kabinettssitzung“ einberufen, sagte Söder an Heynckes gewandt.

Vereinspräsident Uli Hoeneß dankte Söder für die Einladung und die Ehrung und hob in seiner kurzen Rede hervor: „Für uns als FC Bayern ist auch als Global Player immer München und Bayern die Heimat.“ Der Rekordmeister habe auch ohne Champions-League-Finale „allen Grund, stolz zu sein auf die vergangene Saison“. Söder überreichte Hoeneß und dem FCB-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge einen bayerischen Porzellanlöwen mit FC-Bayern-Emblem.

Hoeneß, Rummenigge, Heynckes und die Spieler um Kapitän Manuel Neuer, der sich sehr im Hintergrund hielt, trugen sich zum Abschluss der Zeremonie noch ins Gästebuch der Bayerischen Staatsregierung ein und schrieben Autogramme. Am Samstag werden die Bayern in der heimischen Arena nach dem letzten Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart auch wieder die Meisterschale erhalten. Wie jedes Jahr seit 2013.

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