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Beim Geldanlegen im Ausland auf Bestnoten achten

Berlin. Auf den ersten Blick wirken viele Geldanlagen im Ausland lukrativ. Denn die Zinsen können unter Umständen höher als bei Banken in Deutschland sein. Aber Vorsicht: Was zunächst gut klingt, kann sich als Risiko erweisen.

Beim Geldanlegen im Ausland auf Bestnoten achten

Wer Tages- oder Festgeldangebote im Ausland nutzen möchte, sollte vorher die Zahlungsfähigkeit des Landes prüfen. Foto: Franziska Gabbert

Über Zinsplattformen im Internet können Anleger auch im Ausland Geld anlegen. Zum Teil bekommen sie bei diesen Tages- und Festgeldangeboten etwas mehr Zinsen als bei den inländischen Banken.

Wer solche Angebote nutzen will, sollte aber darauf achten, wie internationale Ratingagenturen die Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Landes bewerten, empfiehlt die Stiftung Warentest. Bei den Warentestern fallen etwa Banken aus Estland, Lettland oder Malta durch das Raster.

Grundsätzlich gilt: Geht ein ausländisches Kreditinstitut pleite oder bekommt seine Lizenz entzogen, haben Anleger einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass sie ihr Geld über die ausländische Einlagensicherung zurückbekommen. Bankeinlagen innerhalb der Europäischen Union sind bis zu 100 000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt. Nach Angaben der Stiftung Warentest kann aber die Gefahr bestehen, dass die Sicherungssysteme mancher Länder nicht stabil genug sind, um Anleger in solchen Fällen zeitnah zu entschädigen. Die Zinsplattformen haben in der Regel nur eine Vermittlerrolle. Sie mischen sich bei der Abwicklung also nicht ein.

Thomas Schlüter vom Bankenverband rät: „Auch wenn es die Einlagensicherung gibt und sich Anleger darauf verlassen können, sollten sie sich auf jeden Fall über die einzelne Bank und deren Rating informieren, bevor sie dort Geld anlegen.“

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