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Beim Haushalt uneins, beim Kaperberg einmütig

NORDKIRCHEN Bei der Verabschiedung des Haushaltes vertraten CDU und Gruppe noch unterschiedliche Positionen während der Ratssitzungen. Bei anderen Punkten der Tagesordnung hingegen herrschte Einstimmigkeit.

von Von Malte Woesmann

, 27.02.2008

So beschloss der Rat die Änderung des Bebauungsplanes Kaperberg II in Capelle. Hierdurch soll es nun möglich sein, die letzte Baulücke in dem Gebiet zu schließen. Einen Käufer für das Grundstück hatte die Gemeinde bereits gefunden.

Ebenfalls Einstimmigkeit herrschte im Ausschuss beim Ablösebetrag für das Baugebiet Dornhege im Ortsteil Südkirchen. Wie schon der Haupt- und Finanzausschuss billigten die Ratsmitglieder den Betrag von 37,49 Euro pro Quadratmeter. Keine Einwände gab es auch bei den Verkaufsbedingungen für gemeindliche Grundstücke in Nordkirchen. Für das Gewerbegebiet V im Ortsteil Nordkirchen beträgt nun der Erschließungsbeitrag 5,45 Euro pro Qudratmeter.

Unternehmen wollen vergrößern Noch einmal diskutiert wurde die Änderung des Flächenutzungsplanes und Bebauungsplanes Gewerbegebiet Capelle. Bekanntlich wollen sich hier zwei ansässige Unternehmen vergrößern, haben auf ihrem Gelände aber keinen Platz mehr dafür. Deshalb ist eine Ausweisung eines zweiten Standortes für sie die einzige Möglichkeit, noch zu expandieren. Bereits im Bauausschuss regte Bernd Grotekemper (SPD) an, weitere Alternativen für eine Erweiterung zu prüfen. „Wir sollten auch überprüfen, ob eine Erweiterung nach Osten oder Westen möglich ist“, so Grotekemper. Meinhard Tegeler (Grüne) trägt zwar den Entschluss mit, eine Erweiterung zuzulassen, erinnerte aber an Beschlüsse, die vor Jahren gefasst worden waren. „Ich hatte schon immer Bauchschmerzen mit diesem Gewerbegebiet“, so Tegeler.Interessen von Anwohnern nicht vernachlässigen Die beiden Unternehmen, die die Erweiterung beantragt haben, seien zwar wichtige Betriebe für Nordkirchen. Keineswegs dürfe man aber die Interessen der Anwohner im dortigen Bereich vernachlässigen. Die bestehenden zwei Freiflächen im Gewerbegebiet, so erklärte Bauamtsleiter Josef Klaas, wären jedoch nicht optimal für die Betriebe zu nutzen. „Dort würde keine direkte Anbindung an die bestehenden Gebäude bestehen“, so Klaas. Mit der Prüfung von Alternativen wurde der Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes zugestimmt. Nun müssen noch umfangreiche Gutachten, zum Beispiel über die Lärmbelastung, eingeholt werden.

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