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Beleijew verlor nie den Glauben

CASTROP-RAUXEL Er litt, er zitterte, er weinte. Am Ende vor Erleichterung, dass es sein VfB Habinghorst geschafft hatte. Trainer Dieter Beleijew tat alles für den VfB und wurde mit einem weiteren Jahr Landesliga belohnt.

von Von Florian Kopshoff

, 04.06.2008
Beleijew verlor nie den Glauben

Antreiber an der Seitenlinie: Habinghorsts Trainer Dieter Beleijew.

Doch: Der Coach ist nicht der Verein. Auch im Vorstand kam der ein oder andere im Laufe der Saison kräftig ins Schwitzen, wenn das Abstiegsgespenst nah über dem Habichthorst schwebte.

Ralf Wilde, Vorsitzender des Castrop-Rauxeler Fußballklubs, ist einer von ihnen. Anders als Trainer Beleijew gibt er offen zu: „Zeitweise habe ich nicht mehr an den Klassenverbleib geglaubt.“ Zum Beispiel nach dem Spiel gegen Phoenix Eving, als die Akteure Latte, Pfosten aber nicht das Tor trafen. Oder nach all den dramatischen Spielen in denen der Landesligist in den letzten Sekunden Punkte ließ.

„Dieter“ hatte Recht

„Dieter, du bist aber ganz schön optimistisch“, hatte Wilde seinem Mann an der Seitenlinie hin und wieder gesagt, als er fast ungläubig von Beleijews fester Überzeugung hörte oder las. „Dieter“ sollte Recht behalten. Da freut sich auch der Vorstand. Während der Landesliga-Finalwochen hatte Beleijew häufig von Steinen berichtet, die ihm vom Herzen gefallen seien. Immer dann wenn seine Schützlinge auf dem Rasen wichtige Punkte einfuhren. Stress pur. 

Beleijew verabschiedete sich nach dem letzten Spiel gegen den Hombrucher SV (4:4) direkt in den Urlaub. Indes planen die Verantwortlichen um Wilde die neue Saison. Und haben bereits darauf hingewiesen, dass der VfB „den Gürtel enger schnallen“ (Wilde) muss.

Dunkle Omen für die neue Saison Es stünden weniger finanzielle Mittel zur Verfügung als noch vor der abgelaufenen Spielzeit. Wilde: „So kann es auch sein, dass wir zukünftig mit einer schwächeren Mannschaft auflaufen müssen als im Vorjahr.“ Auch wenn natürlich Gespräche mit interessanten Neuzugängen liefen, die möglicherweise schon beim Abschlusstreffen am vergangenen Mittwochabend ihren Abschluss gefunden haben könnten. Alles inoffiziell und daher noch nicht verkündbar, versteht sich. 

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