Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Bericht: Software verursachte tödlichen Uber-Unfall

San Francisco. Der tödliche Unfall mit einem Roboterwagen von Uber geht laut einem Medienbericht nach bisherigen Untersuchungen auf einen Software-Fehler zurück.

Bericht: Software verursachte tödlichen Uber-Unfall

Ein selbstfahrendes Auto des Fahrdienst-Vermittlers Uber wird getestet. Foto: Eric Risberg, AP

Der Computer habe die Sensor-Daten, die ein Hindernis auf der Straße anzeigten, ignoriert, weil er sie als einen Fehlalarm einstufte, berichtete die Technologie-Website „The Information“ unter Berufung auf informierte Personen. Uber kommentierte den Bericht unter Hinweis auf laufende Ermittlungen nicht.

Der Roboterwagen von Uber tötete bei einer nächtlichen Testfahrt in der Stadt Tempe im US-Bundesstaat Arizona eine Frau, die die mehrspurige Straße überquerte. Der Unfall-Hergang warf die Frage auf, warum der Wagen weder abbremste noch auswich, obwohl die Sensoren die Fußgängerin, die ein Fahrrad neben sich schob, erkannt haben müssten. Auch der Mensch am Steuer des Fahrzeugs reagierte nicht und schien auf Videoaufnahmen aus dem Innenraum vor dem Unfall abgelenkt gewesen zu sein. Uber setzte daraufhin alle Fahrten mit seinen Roboterwagen aus.

Dem Bericht von „The Information“ zufolge wurde die Software der Uber-Roboterwagen darauf getrimmt, Sensor-Daten in einigen Fällen zu ignorieren, zum Beispiel wenn es sich auf dem Weg um ungefährliche Gegenstände wie zum Beispiel eine herumfliegende Plastiktüte handelt. Das sollte unnötiges scharfes Bremsen verhindern, wenn es in solchen Fällen die Sicherheit gefährden würde. In dem konkreten Fall seien die Einstellungen aber zu weit gegangen und die Software habe nicht schnell genug reagiert, hieß es.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Köln. Der Lebensmittelhändler hat viel Geld in den Ausbau seines E-Commerce-Angebots investiert. Doch auch Konzern-Chef Lionel Souque muss einräumen: „Kein Mensch weiß, wie sich der Online-Handel mit Lebensmitteln in den nächsten Jahren entwickelt.“mehr...

Cupertino/Berlin. US-Technologiekonzerne stehen in Europa oft am Pranger - und Apple geriet ins Visier der EU-Kommission, die eine Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro in Irland fordert. Der iPhone-Konzern betont nun in aktuellen Zahlen seine Rolle im europäischen Arbeitsmarkt.mehr...

Hannover. Die Cebit hat mit einem runderneuerten Konzept die digitale Transformation in diesem Jahr vorgelebt. Die Macher sehen ihren Aufwand belohnt und ernten Lob aus der Industrie - obwohl die Technik-Schau längst nicht mehr die Dimensionen früherer Jahre hat.mehr...

Berlin. Nachrichten bleiben gefragt. Die meisten Menschen in Deutschland vertrauen dabei eher auf klassische Medien als auf soziale. Der Siegeszug des Smartphones erscheint allerdings als unaufhaltsam.mehr...