Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Berlin: Beziehungen zu Spanien wegen Puigdemont nicht belastet

Berlin.

Die Bundesregierung sieht die Beziehungen zu Spanien wegen der Festnahme des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Deutschland nicht belastet. Das sei auf Basis der deutschen Gesetze und der Regelungen zum europäischen Haftbefehl geschehen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Nun gelte es, die Verfahren der zuständigen Behörden und Gerichte in Schleswig-Holstein abzuwarten. Puigdemont war gestern auf einer Autobahnraststätte festgenommen worden. Anschließend wurde er in die JVA Neumünster gebracht. Grundlage ist ein europäischer Haftbefehl.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

München. Im Münchner NSU-Prozess haben die Verteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ihr Plädoyer fortgesetzt - und in teilweise scharfer Form weitere Anklagevorwürfe zurückgewiesen. Die Bundesanwaltschaft ignoriere Fakten oder lasse solche unerwähnt, die Zweifel an den Behauptungen der Anklage aufkommen lassen könnten, sagte Zschäpes Vertrauensanwalt vor dem Oberlandesgericht München. Er warf den Anklägern insbesondere vor, sie hätten in ihrem Plädoyer Erklärungen Zschäpes völlig außer acht gelassen; oder den Einlassungen seiner Mandantin werde widersprochen.mehr...

Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer pocht auf eine Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER im Herbst 2020. „Der BER ist nach wie vor ein Riesenärgernis“, sagte Scheuer nach Angaben seines Ministeriums. „Ich akzeptiere es nicht, wenn die Welt über diese Baustelle lacht.“ Der neue Eröffnungstermin müsse „unbedingt eingehalten“ werden. Die Eröffnung war wegen zahlreicher Pannen mehrfach verschoben worden. Scheuer hatte am Dienstag die BER-Baustelle besucht. Der Chef der Flughafengesellschaft, Engelbert Lütke-Daldrup, war erst eine halbe Stunde vorher informiert worden.mehr...

Mainz. Dunja Hayali wird Teil des Moderatorenteams des „Aktuellen Sportstudios“ im ZDF. Die 43-Jährige wechsele sich ab dem Spätsommer mit Katrin Müller-Hohenstein, Jochen Breyer und Sven Voss ab, teilte der Sender in Mainz mit. Hayali, die auch mit einem Talkmagazin mit ihrem Namen einen festen Sendeplatz im ZDF hat, studierte dem Sender zufolge an der Deutschen Sporthochschule und war neun Jahre lang Sportmoderatorin der Deutschen Welle, bevor sie im Jahr 2007 zum „ZDF-Morgenmagazin“ wechselte.mehr...

Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat Russland und den Iran davor gewarnt, langfristig an Syriens Präsident Baschar al-Assad festzuhalten. „Die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft werden sich nur dann am Wiederaufbau Syriens beteiligen, wenn es einen politischen Prozess unter Schirmherrschaft der UN gibt“, sagte Mogherini bei der Brüsseler Syrien-Konferenz. Ziel der EU sei ein demokratisches und vereintes Syrien. Bei der Konferenz geht es vor allem darum, die Versorgung der Menschen sicherzustellen, die innerhalb Syriens Not leiden.mehr...

Ausgerechnet der seit Jahren anhaltende Anstieg der Vanillepreise ist nach Ansicht von Experten für Qualitätsmängel bei dem begehrten Gewürz verantwortlich. Als Reaktion darauf und aus Angst vor Diebstählen werde Vanille oft viel zu früh geerntet, beklagte der Chef der Vanille-Exporteure aus Madagaskar. Während der Anteil an dem wertvollen Vanillin bei guter Qualität zwischen 1,8 und 2 Prozent liege, habe sich der Durchschnittswert in den vergangenen drei Jahren halbiert - auf nun nur noch 0,9 Prozent bis 1 Prozent.mehr...

Kabul. Die radikalislamischen Taliban haben in Afghanistan einen verschärften Kampf gegen die Truppen der USA im Land angekündigt. Die „amerikanischen Invasoren“ seien vorrangiges Ziel ihrer Offensive „Al-Khandaq“, teilten die Taliban mit. Die „einheimischen Unterstützer“ der Amerikaner, also afghanische Regierung und Sicherheitskräfte, stünden an zweiter Stelle. Die Taliban sind die mit Abstand größte Aufständischen-Gruppe in Afghanistan.mehr...