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Beschuldigter aus Fanzug könnte sich erst in Wochen äußern

Mönchengladbach. Wann sich der Tatverdächtige aus einem Fanzug zum Vorwurf eines sexuellen Übergriffs äußert, ist nach Polizeiangaben völlig offen. „Das kann in den nächsten Wochen oder Monaten sein“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Der Rechtsanwalt des 30 Jahre alten Mannes, der eine 19-Jährige in einem Fanzug missbraucht haben soll, werde zunächst die Akten sichten. Dann werde er entscheiden, ob sich der Tatverdächtige selber zu den Vorwürfen äußert oder seinen Rechtsbeistand sprechen lässt.

Die Polizei machte keine Angaben dazu, ob das 19-jährige Opfer den Verdächtigen auf einem Foto als Täter erkannt habe. Der 30-Jährige steht in Verdacht, die junge Frau auf der Rückfahrt vom Bundesligaspiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach in der Zugtoilette sexuell missbraucht zu haben. Der Mann war bereits unter anderem wegen Vergewaltigung zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Das Amtsgericht Mönchengladbach hätte nach Angaben des Landgerichts die Akte schon im Januar 2018 der Staatsanwaltschaft vorlegen sollen, um die Strafvollstreckung zu ermöglichen. Nach einer ersten Bewertung habe das Amtsgericht bei der Bearbeitung „falsche Prioritäten“ gesetzt, hatte das Landgericht festgestellt.

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