Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Boston Marathon: Erster US-Frauen-Sieg seit 33 Jahren

Boston. Desiree Linden gewinnt als erste US-Läuferin seit 1985 den Boston Marathon. Bei den Männern holte der Japaner Yuki Kawauchi den ersten Triumph für Japan seit 1987.

Boston Marathon: Erster US-Frauen-Sieg seit 33 Jahren

Desiree Linden hat als erste US-Amerikanerin seit 33 Jahren den Boston Marathon gewonnen. Foto: Charles Krupa/AP

Desiree Linden hat mit ihrem Sieg beim Boston Marathon eine 33 Jahre lange Sieglos-Serie der US-Frauen beendet. Die 34-jährige Kalifornierin gewann die 122. Auflage des Lauf-Klassikers und feierte den ersten Heimsieg bei den Frauen seit 1985.

Linden bewältigte die 42,195 Kilometer bei strömendem Regen und eisigen Temperaturen in 2:39:54 Stunden. Es war zugleich die langsamste Siegerzeit seit 1978. 

„Es soll schwer sein“, sagte Linden nach ihrem Triumph. „Es ist gut, es geschafft zu haben“. Die letzte US-Amerikanerin, die in Boston gewinnen konnte, war Lisa Larsen Weidenbach. Lindens Landsfrau Sarah Sellers (2:44:04) und die Kandierin (2:44:39) landeten auf den Plätzen zwei und drei. 

Bei den Herren sorgte Yuki Kawauchi für eine kleine Überraschung. Der 31-jährige Japaner verbuchte bei seinem vierten Marathon des Jahres den vierten Sieg. Kawauchi überquerte nach 2:15:58 die Ziellinie an der Boylston Street. „Für mich sind es die bestmöglichen Witterungsverhältnisse“, sagte Kawauchi, der den ersten Sieg für Japan seit 1987 erlief.

Vorjahressieger Geoffrey Kirui aus Kenia (2:18:23) und der US-Amerikaner Shadrack Bitwott (2:18:35) folgten auf den weiteren Plätzen. 30 000 Läufer und Läuferinnen gingen beim diesjährigen Boston Marathon an den Start. Vor fünf Jahren überschattete eine Explosion auf der Zielgeraden, bei der drei Menschen getötet wurden, die älteste Marathon-Veranstaltung der Welt.

Bei eiskaltem Dauerregen mit Temperaturen von fünf Grad Celsius und über lange Strecken starkem Gegenwind mit bis zu 40 Stundenkilometern brachen fast alle Favoriten ein und kamen nicht ins Ziel. Deutschlands Rekordhalter Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) gab bei den extremen Bedingungen bereits vor der 15-Kilometer-Marke auf.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Bei vier Wettkämpfen innerhalb von 13 Tagen will Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting seine Form testen, die Erfüllung der EM-Norm und die Teilnahme an seinem letzten ISTAF am 2. September hat der Berliner aber fest im Visier.mehr...

Frankfurt/Main. Götzis gilt als das Mekka der „Könige der Athleten“. Gleich drei deutsche Leichathleten reisen an diesem Wochenende als WM-Medaillengewinner nach Österreich und wollen sich für die Heim-EM empfehlen.mehr...

Rehlingen. Für ein Ausrufezeichen im Speerwurf der deutschen Männer sorgte Andreas Hofmann in Rehlingen. Beim Pfingstsportfest warf er 91,44 Meter. Diskus-Olympiasieger Christoph Harting musste mit 66,76 Meter und Platz zwei zufrieden sein.mehr...

London. Langstrecken-Ass Richard Ringer hat in London überraschend den Europacup über 10.000 Meter gewonnen und sich mit der Top-Zeit von 27:36,52 Minuten an die Spitze der europäischen Jahresbestenliste gesetzt.mehr...

Schönebeck. Das erste Duell der Brüder und Diskus-Olympiasieger im EM-Jahr entscheidet der jüngere Christoph klar gegen Robert Harting. Im Speerwerfen siegt beim SoleCup in Schönebeck Vetter vor Röhler. Christina Schwanitz kommt im Kugelstoßen immer besser in EM-Form.mehr...

Leverkusen. Stabhochspringerin Katharina Bauer hat vor etwa einem Monat einen Defibrillator eingesetzt bekommen. Ihre Karriere will die deutsche Hallenmeisterin dennoch fortsetzen. Und sie will sogar zu Olympia 2020.mehr...