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Bühnenpremiere: Till Lindemann singt für „Hänsel und Gretel“

Hamburg.

Als Pop-Grusical über Verwahrlosung und Verfettung von Kindern im Kapitalismus hat „Hänsel und Gretel“ am Abend Premiere im Hamburger Thalia-Theater gefeiert. Dafür schrieb der „Rammstein“-Frontmann Till Lindemann sechs zumeist gefühlige Songs, die er in Video-Szenen in der Rolle eines Phantoms selbst singt. Mit seiner sonoren Stimme fungiert Lindemann außerdem als Märchenerzähler. Die knapp dreistündige Aufführung nach den Gebrüdern Grimm wurde von viel jungem Publikum besucht, das den Kultstar aus Leipzig begeistert bejubelte und am Ende langen Applaus spendete.

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