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CSU droht unverändert Verlust der absoluten Mehrheit

Wenn die CSU sich von ihrer unversöhnlichen Haltung im Asylstreit mit Kanzlerin Merkel bessere Umfragewerte versprochen hat: Das hat bisher nicht geklappt. In einer aktuellen Umfrage verlieren die Christsozialen weiter, die AfD legt zu.

München

28.06.2018
CSU droht unverändert Verlust der absoluten Mehrheit

Schlecht für Söder: Von der unionsinternen Auseinandersetzung beim Thema Migration scheint die AfD zu profitieren. Foto: Peter Kneffel

Die CSU muss inmitten ihres Asylstreits mit der CDU weiter um die absolute Mehrheit bei der Landtagswahl im Herbst bangen. Leicht aufwärts geht es für die AfD.

Laut einer aktuellen Bayern-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung kommen die Christsozialen auf 41 Prozent. Sie verlieren demnach im Vergleich zur Befragung im April einen Prozentpunkt.

Von der unionsinternen Auseinandersetzung scheint die AfD zu profitieren. Sie legt um einen Punkt auf 14 Prozent zu und hat damit die Sozialdemokraten überholt. SPD und Grüne bleiben laut der Erhebung unverändert bei 13 Prozent. Die Freien Wähler kämen erneut auf 6 Prozent, wenn schon am kommenden Sonntag gewählt werden würde.

Die Linke würde mit 3 Prozent den Einzug in den Landtag verpassen. Die FDP muss zwei Prozentpunkte abgeben und erreicht in der Umfrage 5 Prozent. Die CSU wäre damit bei der Bildung einer neuen Landesregierung auf einen Koalitionspartner angewiesen.

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