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Capeller Betriebe wollen weiter wachsen

NORDKIRCHEN Wirtschaftsförderung bedeutet nicht nur die Ansiedlung neuer Betriebe vor Ort, sondern auch die Pflege der bereits bestehenden Betriebe. Dies soll im Gewerbegebiet Capelle nun voran gebracht werden.

von Von Malte Woesmann

, 14.02.2008
Capeller Betriebe wollen weiter wachsen

Bauamtsleiter Josef Klaas.

Anlass war die Bitte von zwei dort ansässigen Firmen, sich zu erweitern. "Beide sind bereits im letzten Jahr auf uns zugekommen", berichtete Donnerstagabend Bauamtsleiter Josef Klaas dem Bauausschuss. Hierbei handelt es sich um einen Kunststoff- und einen Metall verarbeitenden Betrieb. "Beide können sich auf ihren bestehenden Flächen nicht mehr vergrößern", führte Klaas aus.Pläne müssen überarbeitet werden

Da die in Frage kommenden Flächen, unter anderem ein Waldstück, jedoch außerhalb des bestehenden Flächennutzungsplanes und auch des Bebauungsplanes liegen, sind Überarbeitungen beider Pläne notwendig.

Nach einigen Vorgesprächen hat die Verwaltung bereits Kontakt zur Bezirksregierung Münster hergestellt, um Möglichkeiten der Erweiterung abzuklären. Die Bezirksregierung steht dem auch prinzipiell positiv gegenüber, da eine komplette Verlagerung der Betriebe nicht in Frage kommt.

Erweiterung an bestehenden Gebäuden nicht möglich

Knackpunkt war jedoch für Bernd Grotekemper (SPD), dass eine direkte Erweiterung an den bestehenden Gebäuden nicht möglich ist. Dies wäre bei einem der beiden Betriebe nur über eine Anbindung über den Weg "Magdheide" möglich.

"So überplanen wir aber die Schlösserachse Nordkirchen-Westerwinkel", gab er zu bedenken. Daher bevorzuge er nicht die Erweiterung nach Süden, sondern eher nach Osten. Da hier jedoch Wohnhäuser stehen, gestaltet sich dies weitaus schwieriger.

Antrag mit knapper Mehrheit abgelehnt

Grotekemper stellte daher den Antrag, diesen Tagesordnungspunkt zu vertagen und auf weitere Unterlagen der Verwaltung zu warten. "Genaue Pläne bekommen wir ja erst, wenn wir jetzt in das Verfahren einsteigen", so CDU-Fraktionsvorsitzender Leo Geiser dazu.

Mit knapper Mehrheit wurde nachfolgend Grotekempers Antrag auf Vertagung abgelehnt. Ebenfalls mit knapper Mehrheit - sieben Ja-, sechs Nein-Stimmen und eine Enthaltung - wurde der Verwaltungsvorschlag angenommen.

So wird jetzt in das Planungsverfahren eingestiegen. Bis jedoch wirklich die Betriebe ihre neuen Hallen bauen können, wird erneut darüber diskutiert werden.

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