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Abfall an der Wartburg muss weg

HENRICHENBURG Der Müll muss weg. Und zwar so schnell wie möglich. Das ist das Ergebnis der verfrühten Wartburg-Besichtigung der Unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Kreises.

von Von Christoph Witte

, 04.06.2008
Abfall an der Wartburg muss weg

Die „Wartburg“ bekam Besuch von Unterer Wasserbehörde und Unterer Abfallbehörde.

Eigentlich wollten die Sachbearbeiter sich erst am Freitag ein Bild von dem als Gammelhaus verschrieenen ehemaligen Restaurant an der RVR-Insel machen. Sie wurden aber schon früher aktiv. Die wichtigsten Ergebnisse drangen dennoch an die Öffentlichkeit.

Der Eigentümer sei dazu aufgefordert worden, unverzüglich sowohl den Abfall auf dem Grundstück als auch alte Öltanks zu entsorgen, teilte Jochem Manz, Sprecher des Kreises Recklinghausen, auf Nachfrage mit.

Der Bauherr, Tarik Sealiti aus Castrop-Rauxel, reagierte mit leichtem Unverständnis auf die Forderungen: „Ich habe persönlich seit letztem Winter schon rund 200 Kubikmeter Bauschutt, Mischmüll und Holz von dem Grundstück entsorgt. Die Öltanks gehören zu der alten Heizungsanlage und die kann man auch nur sehen, weil ich schon so viel Müll beiseite geschafft habe.“

Details über Wartburg zu gegebener Zeit

Nichtsdestotrotz versprach Sealiti, die Tanks fachkundig zu entfernen: „Es soll sowieso eine komplett neue Heizungsanlage installiert werden.“ Womit wir bei den Zukunftsplänen der Wartburg wären. Tarik Sealiti möchte Details erst „zu gegebener Zeit“ nennen, versicherte jedoch, die Wartburg wieder ihrer alten Nutzung als Gaststätte zuführen zu wollen. „Die Baugenehmigung dazu ist so gut wie erteilt.“

Sealiti bedauert, dass er als Blitzableiter für allerlei Beschwerden hinsichtlich des Henrichenburger Bauwerks herhalten muss: „Mich macht es traurig, dass das Gebäude jahrelang nicht instand gehalten wurde, die Behörden nichts gemacht haben. Und jetzt, wo ich mich darum kümmere, werde ich wegen jeder Kleinigkeit angeschrieben. Ich werde auf jeden Fernseher, den irgendjemand dort ablädt, angesprochen.“ Gram empfindet Tarik Sealiti aber nicht. Er setzt darauf, dass es schon bald Positives in Sachen Wartburg zu berichten gibt.

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