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Bildergalerie

Das Schiffshebewerk in Bildern

20.04.2018
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Die ersten Ausschachtungen haben begonnen. Man kann schon erahnen, wo die Sandstein-Verkleidungen einmal sein werden. Für diese Arbeiten hatte man italienische Spezialisten engagiert, da diese über große Erfahrung bei der Bearbeitung von Felsboden hatten.© LWL Industriemuseum
Zwei Kräne unterstützen die Arbeiten an den Brunnenschächten. Der Einsatz solcher Maschinen war selten. Es handelte sich damals um kostspielige High-Tech-Produkte. Die meiste Arbeit an den Kanälen wurde händisch erledigt.© LWL Industriemuseum
Arbeiter bei der Montage von sogenannten Tübbingen. Diese gusseisernen Teile sorgten (und sorgen) für eine große Stabilität der Brunnenschächte und verhindern, dass lose Steine in den Schacht nachrutschen können. Mit dieser Bauweise wurden z.B. auch Leuchttürme errichtet.© LWL Industriemuseum
Die ersten Sandsteinverschalungen sind errichtet. Die Steine stammten aus dem heutigen Niedersachsen.© LWL Industriemuseum
Ein Holzgerüst half beim Aufbau des Stahlfachwerks. Im Hintergrund sind die steinernen Oberhaupttürme zu erkennen, die bereits die Höhe des Oberwassers erreicht haben. Der Kran konnte auf Schienen, die auf dem Holzgerüst angebracht waren, über die gesamte Länge der Baustelle verschoben werden.© LWL Industriemuseum
In den fünf Schwimmerschächten befinden sich große, eiserne Auftriebskörper, die den Trog samt Schiff trugen. Hier kann man einen bereits fertig genieteten Deckel vor dem Einbau sehen. Der Größenvergleich zu den Menschen verdeutlicht die Ausmaße des Bauteils.© LWL Industriemuseum
Arbeiter nieten einen weiteren Auftriebskörper zusammen. Man kann die Unterkonstruktion erkennen, die später die Blechverkleidung tragen wird. Im Hintergrund sind erneut die Oberhaupttürme zu erkennen, die bereits bis zu den Wappen gewachsen sind.© LWL Industriemuseum
Die Oberhaupttürme werden von sandsteinernen Wappen geziert. Auf der hier zu sehenden Südseite handelt es sich um das westfälische Pferd, auf der Nordseite ist das hannoversche Wappenpferd angebracht. Dies symbolisiert die Eigenschaft des Hebewerkes als Bindeglied zwischen den beiden damaligen preußischen Provinzen.© LWL Industriemuseum
Das Hebewerk ist noch eingerüstet, aber schon als solches zu erkennen. Auch die Zierkugeln auf den Oberhaupttürmen sind schon montiert. Der Schornstein des Kesselhauses hingegen ist noch im Bau.© LWL Industriemuseum
Tierischer Begleiter auf der Baustelle. Der Hund sitzt vor einem der vier Fundamente des Hebewerkes. Links von Hund kann man Stellschrauben erkennen, mit denen das gesamte Bauwerk genau in Waage gehalten werden konnte. Insgesamt gibt es acht solcher Schrauben am Schiffhebewerk.© LWL Industriemuseum
Der Trog wird mit Wasser gefüllt.© LWL Industriemuseum
Testfahrt mit dem Ausflugschiff STREWE, datiert auf den 07.03.1899. Das Schiff fährt am Oberwasser in den geöffneten Trog des Hebewerkes ein. Links ist der rauchende Schlot zu erkennen: Der Strom für den Betrieb des Hebewerkes wurde vor Ort selbst produziert.© LWL Industriemuseum
Testfahrt mit einem Lastkahn: WTAG No. 12 auf halber Höhe im Hebewerk am 20.04.1899.© LWL Industriemuseum
Die aktive Benutzung des alten Schiffhebewerkes nach Inbetriebnahme. Die STREWE im Trog, ebenfalls am 07.03.1899.© LWL Industriemuseum
Der Lastkahn ist sicher am Unterwasser angekommen.© LWL Industriemuseum