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Familienzwist vor Gericht ausgetragen

CASTROP-RAUXEL Eigentlich wollten sie nur einen Pokerkoffer abholen, den der Sohn dem Bruder geliehen hatte. Doch weil er befürchtete, dass dies nicht problemlos über die Bühne gehen würde, hatte der Vater den Sohn begleitet. Denn die Familie lebt nicht mehr zusammen: Die Eltern sind geschieden, die drei Kinder verteilt. Der zuständige Richter äußerte Unverständnis.

von Von Gabriele Regener

, 15.02.2008
Familienzwist vor Gericht ausgetragen

Der Richter brach die Verhandlung mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft ab.

Anlass wiederum für Amtsrichter Schwarz, sein Unverständnis zu äußern, dass Gerichte mit derartigen Familienzwisten überhaupt beansprucht werden. Denn die Ursache für die Streitereien sind sicher vielschichtiger, der Kinnhaken ein Ausbruch der Gefühle. Denn der Vater bestritt dies gar nicht und traf beim Richter auf Verständnis, dass ihn die Umstände einfach in Rage gebracht hätten.Im Hausflur sei es dann passiert Er habe mit dem Sohn reden wollen, sei aber der Wohnung verwiesen worden, schilderte der 43-Jährige vor Gericht. Daher habe er das Gespräch mit den 19-Jährigen im Hausflur führen wollen und den Sohn, der nicht mitkommen wollte, dorthin gezogen. Und da sei es dann passiert.

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