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Gute Noten für Geburtenklinik des St. Rochus-Hospitals

CASTROP Gute Noten bekam die Geburtsklinik des St. Rochus-Hospitals in einer bundesweiten Vergleichsstudie des „Instituts für Management im Gesundheitsdienst“ aus Augsburg. Patientinnen sollten nach der Entbindung und Entlassung aus dem Krankenhaus einen Fragebogen ausfüllen. Insgesamt 300 Einzelkriterien mussten ausgewertet werden und am Ende stand ein sehr gutes Ergebnis.

von Von Christoph Witte

, 04.06.2008

„Im Vergleich zu den zehn anderen Kliniken aus dem Ruhrgebiet, die an der Studie teilgenommen haben, haben wir am besten abgeschnitten“, sagt Chefarzt Dr. Michael Glaßmeyer. „Welche die anderen Kliniken sind, können wir aus Datenschutzgrünen nicht verraten“, sagt Prof. Dr. Gerhard Riegl, Leiter der Studie. Von 1900 möglichen Punkten hat das Rochus 1155 erreicht.

Der Bundesdurchschnitt lag bei 1016 Punkten, der Schnitt im Ruhrgebiet nur bei 919. Als besonders positiv werteten die jungen Mütter die Betreuung durch Hebammen, die Aufnahme im Krankenhaus und die Betreuung für stillende Mütter. „Das ist inzwischen unsere Paradedisziplin“, so Glaßmeyer, „da haben wir uns sehr verbessert. So bieten wir zum Beispiel stillenden Müttern spezielles Essen an.“

In manchen Punkten betriebsblind

Doch Kritik es gab auch, war von den Geburtshelfern sogar erwünscht. „Jetzt wissen wir, wo wir uns noch verbessern müssen“, sagt Glaßmeyer. Nur durchschnittlich seien die Resultate im Entlassmanagement und bei der Aufklärung für Kaiserschnittgeburten gewesen. „Viele Kritikpunkte kommen aber aus der Peripherie“, meint Glaßmeyer.

So habe eine Patientin sich beschwert, dass die Cafeteria ab 17.30 Uhr geschlossen sei, und man keine Möglichkeit mehr habe, einen kleinen Snack zu bekommen. „In solchen Punkten ist man halt betriebsblind“, gibt der Chefarzt zu.

„Daraus lernen wir und wollen in Zukunft gefüllte Kühlschränke auf der Wöchnerinnenstation haben.“

Prof. Riegl hat festgestellt, dass sich innerhalb der letzten 15 Jahre die Geburtskliniken generell verbessert hätten, die Ansprüche der Wöchnerinnen aber noch schneller gestiegen sind.

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