Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Jedem Kind ein Instrument" kommt riesig an

CASTROP-RAUXEL Die Modellrechnung ging von 100 Kindern aus. Tatsächlich sind es aber nun 304 Grundschüler, die nach den Sommerferien am Programm „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) teilnehmen wollen.

von Von Julia Grunschel

, 05.06.2008
"Jedem Kind ein Instrument" kommt riesig an

Mehr als 300 Kinder wollen am Projekt "Jedem Kind ein Instrument" teilnehmen.

Diese Zahl gab VHS-Leiter Ulrich Klimmek  im B1 bekannt. Sechs Grundschulen haben sich bis Ende Mai gemeldet: die Lindenschule, die Schule Am Busch, die Wilhelmschule, die Grundschule Deininghausen, die Elisabeth- und die Cottenburgschule. Bis zum 30. Mai hätte die Stadt alle Teilnehmer an das Projektbüro in Bochum melden müssen. Da der B1 aber erst Mittwoch tagte, hat Ulrich Klimmek einen Aufschub erwirkt und die Schulen erst gestern melden müssen.

Alle Kinder sollen teilnehmen können

„Wir haben erst überlegt, ob wir nach dem Windhund-Verfahren entscheiden und nur die Schulen berücksichtigen, die sich zuerst angemeldet haben“, sagte Klimmek. Das dieses Prozedere aber nicht im Sinne der Kinder sei, sei es sehr bedenklich. Das sahen auch die Ausschussmitglieder so. „Wir sollten die Teilnahme allen ermöglichen und versuchen, das Geld bereitzustellen“, fasste Vorsitzender Ulrich Romahn zusammen. Genau das ist aber auch der Haken an Jeki: Denn 304 Schüler kosten die Stadt deutlich mehr.

Erstklässler zahlen nichts

Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt. Für Erstklässer ist JeKi kostenfrei. Ab dem zweiten Jahr muss die Stadt einen Eigenanteil leisten und sich mit 175 Euro pro Kind am Instrumentenverkauf beteiligen. Der war bei 100 Kindern auf 20 000 bis 30  000 Euro geschätzt worden. „50 000 bis 60 000 Euro müssten wir nun in den Folgejahren leisten“, macht Ulrich Klimmek deutlich.

Vermutlich alle Musikschulen dabei

Vor dem Projektstart muss die Stadt nun zusätzlich 8 000 Euro in die Hand nehmen. „In einigen Schulen müssen wir ergänzende Instrumente kaufen. Außerdem brauchen wir für das administrative Equipment ein EDV-Programm“, so Ulrich Klimmek.  „Ich gehe  davon aus, dass wir alle Castrop-Rauxeler Musikschulen einbinden können, weil der Musikpädagogenmarkt eng ist.“  Der Anmeldestichtag soll ab sofort der 31. Mai eines Jahres sein

Lesen Sie jetzt