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Kids und Teens überzeugten auf der Bühne

CASTROP-RAUXEL Glückliche Eltern, ausgepowerte Kinder, strahlende Gesichter allüberall – die Premieren der Kinderclubs und des Teen- und Tanzclubs am WLT zeigten ganz klar: nur mit Fantasie, Disziplin und kreativem Miteinander kommt man zum Ziel.

von Ruhr Nachrichten

, 10.06.2008

"Die Sache mit dem Märchen“ nannte der siebenköpfige Kinderclub 1 (6 bis 9 Jahre alt) sein Stück und spielte rund eine halbe Stunde eine putzige Geschichte, in der das ein oder andere Märchen eine ganz neue Bedeutung bekam.

So stellten die munter agierenden Akteure Schneewittchen einen Bruder beiseite oder ließen den gestiefelten Kater plötzlich bei Hänsel & Gretel auftreten immer frei nach dem Motto: Es war einmal… – ein toller Spaß, keine Frage… Ebenso die Aufführung „Träume lieber ungewöhnlich“ vom zehnköpfigen Kinderclub II.

Zu Beginn liegen sie alle unter einer Decke, sagen sich „Gute Nacht“ und schlafen ein. Und dann passiert`s – nach und nach stehen sie auf, einzeln oder in Gruppen, spielen kurze Szenen und legen sich wieder hin, stehen wieder auf und führen den Zuschauer vorbei an skurrilen Begegnungen mit dem eigenen vergessenen Teddybären oder mit Shakespeares Sommernachtstraum-Elfen bis hin zum hippen Popstar-Casting mit überraschendem Ausgang.

Tanz und Theater

Cordula Hein, Theaterpädagogin und Leiterin der beide Gruppen, versteht es wahrlich gut, den Kindern die Begeisterung fürs Bühnenspiel zu vermitteln.  Der Teen- und Tanzclub (11 bis 15 Jahre alt) präsentierte mit „Alle für einen – jeder für sich“ ein gemeinsames Stück vor proppenvoller Kulisse am Freitag abend im WLT-Studio. Eine Detektivgeschichte war`s, frei nach TKKG und den drei Fragezeichen, eine Komödie zudem und von den 15 Mitspielern des Teenclub selber geschrieben.

Es ging um einen vermeintlichen Mafiaboss, um den verschwundenen Saturn-Edelstein, um Spürnasen, die in düsteren Kellern oder hinter Toilettentüren recherchieren. Vor allem jedoch ging es um Freundschaft, dass sich nämlich zwei rivalisierende Jugendbanden zusammentun und dabei gegenseitige Ängste und Vorurteile überwinden.

Zweimal agierten dazu die 13 Mädchen des Tanzclubs, der mit seinen Choreografien das Publikum im Nu begeisterte. Applaus auch am Schluß für Theaterpädagogin Simone Endres, die beiden Clubs den erfolgreichen Weg zu Bühne ebnete und sich bei den Eltern-Zuschauern fürs Verständnis bedankte. Schließlich habe „ich Ihnen für die Proben so oft ihre Kinder gestohlen“.

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