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Kleingärtner: Keine Furcht vor der Deutschen Gartenland GmbH

CASTROP-RAUXEL Alles im sprichwörtlich „grünen Bereich“. Die Kleingärtner in der Europastadt müssen sich vor der „Deutschen Gartenland GmbH“ nicht fürchten. Das erklärt Peter Hermenau, Vorsitzender des Bezirksverbandes der Kleingärtner, zu dem insgesamt 16 Schrebergarten-Anlagen zählen.

von Von Gabriele Regener

, 25.06.2008
Kleingärtner: Keine Furcht vor der Deutschen Gartenland GmbH

Alles im "grünen Bereich" bei den Castrop-Rauxeler Kleingärtnern.

Kontakt zu dem privaten Investor aus Düsseldorf, der versucht, deutsche Kleingärten aufzukaufen und zu modernisieren, hatte er bislang nur indirekt. Durch den VDGN – den Verband Deutscher Grundstücksnutzer, der sich als solidarische Gemeinschaft anpreist, für „gedeihliche Rahmenbedingungen“ eintritt und dabei helfen will, Gefahren für das Eigentum abzuwenden. „Die Gartenland hängt mit dem VDGN zusammen, ist wohl eine Tochter“, hat Hermenau recherchiert. Die Kleingärtner der Stadt, die durch die jüngsten Berichterstattungen über die Kleingarten-Kauflust des Unternehmens Gartenland aufgeschreckt wurden, kann Peter Hermenau beruhigen. „Hier muss sich niemand Sorgen machen. Alle Kleingartenanlagen sind durch Bebauungspläne langfristig abgesichert“, erklärt er.

Guter Draht zur Verwaltung Zudem habe man einen ausgesprochen guten Draht zur Verwaltung, versichert er. Und erklärt, warum die Stadt von den Schrebergärten, so wie sie jetzt sind, profitiert. „Die Stadt muss ja bestimmte Flächen an Grün ausweisen. Und da kann sie die Schrebergärten hinzuzählen.“ Zudem ist hier sichergestellt, dass diese Grünflächen gut gepflegt werden. Der niedrige Pachtzins ermöglicht es gerade Familien mit geringerem Einkommen, ein Stück „eigenes“ Land zu bestellen, und das wird in Nordrhein-Westfalen laut Verfassung sogar gefördert. Bedarf an „Schickimicki“-Parzellen, wie es der Gartenland-Chef Niels Hardop anscheinend anstrebt, hat diese Zielgruppe eher nicht.

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