Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Lambertusbrunnen liegt schon wieder trocken

CASTROP Ziemlich dröge sieht der Lambertusbrunnen in der Altstadt schon seit Wochen aus. Von Wasser weit und breit keine Spur. Dem Kunstwerk des Castrop-Rauxeler Bildhauers Jan Bormann fehlt es in dieser Form an der entscheidenden Ästhetik. Schon mehrere Bürger haben sich über den tristen Anblick beschwert.

von Von Christoph Witte

, 03.06.2008
Lambertusbrunnen liegt schon wieder trocken

Brunnen ohne Wasser? Zumindest die Castroper sind an den Anblick gewöhnt.

Bereits früher lag der Brunnen jahrelang trocken. Aus Kostengründen, wie es damals hieß. Doch Bürgermeister Johannes Beisenherz versprach als eine seine ersten Amtshandlungen, das Wasser wieder die Klötze hinunterfließen zu lassen.

Und der Brunnen wurde auch wirklich angeworfen. Doch jetzt steht er wieder still. Ausgerechnet während der hitzig-schwülen Tagen. Dabei könnte er Hunden gut als Durstlöscher, Kindern als „Planschbecken“ und allen anderen als Quell der Erfrischung dienen.

„Der Brunnen hatte viel Wasser verloren“, berichtet Uwe Bonsack, Referent des Bürgermeisters. „Daraufhin wurde er trockengelegt.“ Eine Überprüfung ergab: Irgendwo muss die Zugangsleitung Leck geschlagen haben. Vermutlich eine Alterserscheinung.

Reparatur nötig - Finanzen vorhanden

Eine Reparatur ist jedenfalls unumgänglich. „Dafür müssen wir die Leckage aber erst einmal finden“, sagt Michael Werner, Chef des EUV-Stadtbetriebes, der für die Brunnen zuständig ist. „Und das ist Aufgabe der Gelsenwasser AG.“

Vom Wasserversorger aus Gelsenkirchen hat Werner noch keine Rückmeldung erhalten, dass das Loch gefunden worden ist. Mit Horchgeräten werden die Zuleitungen derzeit „abgeklopft“. Wenn die undichte Stelle schließlich ausfindig gemacht worden ist, verspricht Michael Werner, „bemühen wir uns das Problem schnellstmöglich zu beheben“.

Soll heißen: die Leitung wird ausgegraben, das Leck abgedichtet und das Loch wieder zugeschüttet. Geld für diese Reparaturarbeit sei auf jeden Fall da, nimmt der EUV-Chef allen neuerlichen Zweiflern an dem finanziellen Zustand des Stadtsäckels den Wind aus den Segeln.

Lesen Sie jetzt