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Landwehrbach kollidiert mit Fußball

CASTROP-RAUXEL Das wird eng. Am Donnerstag, 19. Juni, wenn zwei dicke Termine kollidieren. Mit der Bürgerversammlung zur Offenlegung des Landwehrbachs unter Federführung des Stadtbetriebs EUV und der EM-Viertelfinal-Partie zwischen Deutschland und Portugal.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 17.06.2008
Landwehrbach kollidiert mit Fußball

EUV-Chef Michael Werner schätzt, dass die Teilnehmer der Bürgerversammlung zur zweiten Halbzeit zu Hause sind.

Anstoß für die Bürgerversammlung ist um 19 Uhr in der ASG-Aula, das Kräftemessen der Kicker wird um 20.45 Uhr angepfiffen. EUV-Chef Michael Werner tippt: „Zur zweiten Halbzeit sind unsere Gäste zu Hause.“ Die Renaturierung und die Bäume In zweieinhalb Stunden, rechnet er, müsste alles gesagt und beredet werden können, was beim Thema auf den Tisch gehört. Das Wichtigste aus der mittlerweile zehn Jahre laufenden Geschichte um die Renaturierung des Landwehrbachs mit dem besonderen Augenmerk auf die in der Bürgerschaft heftig bekämpfte Offenlegung an der Glückaufstraße mitsamt der Fällung von rund 20 alten Bäumen. Vorstellung der Pläne Über 300 Einladungen hat der Stadtbetrieb verschickt, u.a. an die Anwohner wie Gerald Baars, den Initiator des Bürgerprotestes, und an den Verein Hände weg vom Stadtgarten. „Dass Deutschland gegen Kroatien verliert, konnten wir bei der Planung des Termins schließlich nicht wissen“, scherzt Werner. Die Veranstaltung wird von Dr. Frank Claus aus Dortmund moderiert. Zunächst sollen die Pläne vorgestellt werden, bevor die Diskussion eröffnet wird. Bürger bei Planungen noch stärker einbinden Der bauliche Kostenunterschied für die Offenlegung über 280 Meter gegenüber einer Verrohrung, sagt Werner, sei geringfügig. Was den Unterhalt angeht, sei die offene Strecke kostengünstiger. Zur von Gerald Baars auf den Plan gebrachten Variante einer Nutzung der Rinne neben dem Hauptzugang zum Parkbad Süd und der Einbeziehung des Überlaufs vom Obercastroper Bach wollte sich Werner gestern nicht äußern. „Die Kritik hat uns aber gezeigt, dass wir die Bürger bei solchen Planungen noch stärker einbinden müssen.“

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